Didis Rezension – Der Hühnerflüsterer, meine Oma und ich

Schon das Cover weckt die Lust, das Buch aufzuschlagen und darin zu schmökern.

Bei der Designerin Emma läuft nichts so, wie sie es sich mal erträumt hat. Alles um sie herum dreht sich um das Wort „Karriere“. Selbst bei ihrem Freund glänzt das Wort „Erfolg“ in den Augen. Als dann auch noch eine Peitsche … aber das lest selbst.
Ich habe bei der Geschichte geschmunzelt.
Emmas Erfahrungen mit Harvey, dem Hahn, erinnerte mich an meine Kindheit. Auf der Wiese hinter dem Haus hatte ich ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich zehn war. Nur war es bei mir kein Hahn, der auf mich losging, es war ein weißer Ganter. Der kam mir damals riesig vor.
Ich denke, das liegt an meinem Alter.
Auch der Garten mit den vielen Beeren weckt in mir ein Lächeln der Erinnerung.
Schluss mit der Gefühlsduselei. Die Autorin hat es geschafft, mich in den Roman zu ziehen, mich so mit der Geschichte zu fesseln, dass ich sie in einem Rutsch durchlas. -Nun ja, einem langen Rutsch.
Eine wundervolle und runde Geschichte, in der ein Hahn auch eine wichtige Rolle bekommen hat. Ohne lange Bettgeschichten schafft es Janina Venn-Rosky eine Atmosphäre zu schaffen, in der es förmlich knistert. Und das von Beginn an.

5 Bücher von fünf

Von mir gibt es deshalb eine klare Lese-Empfehlung.

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