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Rezension – Any Swan „Never kiss a Millionaire“

Any Swan erzählt eine Liebesgeschichte, die den Leser mitreißt.

51pfckkgnalKlappentext:

Ein Mann, eine Frau und die Folgen eines ungeplanten Kusses.

Jill verabredet sich mit ihrer Schwester zu einem Basketballspiel, allerdings wird Sarah aufgehalten und plötzlich findet sich Jill in den Armen eines Fremden wieder. Zwischen den beiden kommt es zu einem Kuss, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Aber dann erfährt Jill, wer Brandon ist und ergreift die Flucht. Noch gebrannt von den Ereignissen aus ihrer Kindheit hatte sie sich geschworen, dass sie sich nie auf einen Mann wie ihn einlassen würde … Wenn das nur so einfach wäre, denn schließlich kennt die Liebe keine Regeln.

Doch die Geschehnisse von damals holen sie schneller ein, als ihr lieb ist und auf einmal steht Jill vor einer Entscheidung, die ihr Leben erneut aus den Bahnen werfen könnte. Wird sie kämpfen oder davonlaufen? „Rezension – Any Swan „Never kiss a Millionaire““ weiterlesen

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Weihnachtshäppchen – Any Swan

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Zum Weihnachtsfest hier dir Geschichte von Any Swan

„Ich hatte die Ehre, die Wörter von Marina Dold in eine Geschichte verwandeln zu dürfen und habe mich für eine Fortsetzung zu meiner Challenge-Story rund um Anna und Tom entschieden. Viel Spaß beim Lesen.“

Zimtsterne, Schneekugel, Duftkerze, Geschenk und Schneeflocken

„Mamiii, den Weihnachtmann gibt es doch wirklich, oder?“, fragte Lucas zögerlich und sah mich aus seinen großen Kulleraugen an, als ich ihn gerade zudecken wollte. Oh oh, da war sie wieder, diese Zwickmühle, in der man wohl unweigerlich als Mutter oder Vater von Kleinkindern steckte. Einerseits wollte man ihren Glauben an den dickbäuchigen Nordpolbewohner mit dem weißen Rauschebart und einem Sack voller Geschenke nicht zerstören, andererseits würden sie früher oder später die Wahrheit herausfinden. Ich entschied jedoch, dass mein Fünfjähriger noch eine Weile an seinem Glauben festhalten durfte, also antwortete ich im vollen Brustton der Überzeugung: „Natürlich, mein Schatz.“ Ich setzte mich auf die Bettkante neben ihn und strich zärtlich über seinen Kopf.
„Aber … aber Hannes hat heute im Kindergarten gesagt, dass der Weihnachtmann gar nicht echt ist.“

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Veröffentlicht in IndieAutorChallenge, Kurzgeschichten

KW 46 | Any Swan nominiert von Dietmar Hesse

Challange

Winter – Entführung – Bierflasche  – Job – Botschaft – Pinguin – Eisblumen – Single – Geburtstag – Düfte – Schmerzen – Vollmond – Stalker – Handschellen – Rosen

Any Swan

Zitternd saß ich auf dem wackligen Klappbett und starrte aus dem Fenster, durch das der Vollmond schien. Der Winter hatte unzählige Eisblumen darauf gezaubert … der erste schöne Anblick, seit ich in dieser Hölle gefangen war. Ich zog meine Knie an und schlang die Arme darum. Inzwischen hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren. Waren es zwei Wochen oder doch schon drei, seitdem er mich hier gefangen hielt? Die Handschellen verursachten brennende Schmerzen an meinen Gelenken. Wie konnte es nur soweit kommen? Es fing doch alles so schön an.

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KW 31 | Any Swan nominiert von Nicole König

Challange
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Any Swan

Heute mit einer Geschichte von Any Swan. Nominiert wurde Any von Nicole König.

1. Malaga – 2. Cabrio – 3. Basilikum  – 4. Liebestöter  – 5. Kameraüberwachung – 6. Doppelstockbett – 7. Swimmingpool – 8. Gedächtnistraining – 9. Liebesspiel – 10. Mona Lisa – 11. Olivenbaum – 12. Garage – 13. Kacheln – 14. Moorhuhn – 15. Kreislauf

Was hatte mich nur geritten, dass ich mich auf einen Rucksacktrip quer durch Spanien eingelassen hatte? Die Landschaft fernab von den Touristenhochburgen war wunderschön, gar keine Frage. Auch das Naturschutzgebiet nahe Malaga, in dem ich mein erstes Moorhuhn zu Gesicht bekam, war eine absolute Augenweide. Doch leider hatte ich mir beim Abstieg von einem kleinen Berg den Fuß verstaucht und jeder Schritt war eine reine Qual. Allmählich merkte ich, wie die Anstrengung mir zudem auf den Kreislauf schlug.
„Ich kann nicht mehr. Ich brauche eine Pause“, gab ich erschöpft von mir und ließ mich unter einem alten knorrigen Olivenbaum seitlich an der Straße nieder. Eigentlich war es eher ein Schotterweg und wir liefen seit einer gefühlten Ewigkeit hier entlang, ohne einem Wagen begegnet zu sein. Ich lehnte meinen Kopf gegen den Stamm und atmete tief durch.
Meine beste Freundin Melissa hockte sich vor mich hin, zog ihren Rucksack vom Rücken und gab mir daraus eine Wasserflasche, die ich dankend annahm.

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