Michelle Schrenk – Irgendwo hinter den Wolken

Didis Bücherwieseᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ
Bilder © die Autoren – der Verlag
Link, Foto und Klappentext – Amazon
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Es ist wieder Zeit für große Gefühle! 

Der neue berührende Roman von Michelle Schrenk ist voller Hoffnung und geht mitten ins Herz.

Sophie will endlich die Dunkelheit verlassen, die sie seit Jahren gefangen hält. Sie ist sich sicher, dass ihr zerbrochenes Herz nie wieder heilen kann, dennoch sehnt sie sich nach einem Neuanfang und einem Leben ohne Angst. Ein Versprechen und eine Postkarte tragen eines Tages entscheidend dazu bei, dass Sophie den Mut fasst, nur mit einer Reisetasche bepackt ins Ungewisse zu fliehen. Dann trifft sie auf Erik. Auch er hat einen schlimmen Verlust erfahren und glaubt fest daran, dass nichts den Schmerz in ihm jemals wieder lindern wird. Doch was beide nicht wissen: Es ist kein Zufall, sondern Schicksal, dass sie sich begegnet sind. Denn sie verbindet die Hoffnung, dass irgendwo hinter den Wolken das Glück auf sie wartet.

Eine Geschichte die Mut schenken soll und gebrochene Herzen wieder heilen lässt.

Leseprobe:

Vielleicht sollten wir ja in unserem Leben diese kleinen, 
wunderbaren Happy Ends viel mehr feiern, statt immer auf das 
großartige Ende zu warten. Und wir sollten begreifen, dass das Leben nicht aus diesem einen großen Happy End besteht, sondern aus vielen kleinen.«

Als er mich ohne Vorwarnung herumwirbelt, sind seine Lippen auf einmal nur noch wenige Zentimeter von meinen entfernt. 
Mein Herzschlag geht schneller, weil seine Berührungen ein Kribbeln auf meiner Haut hinterlassen und diese heftigen Gefühle in mir auslösen. Viel zu heftige Gefühle. 
»Du hast mir doch erzählt, dass du ein Zeichen erhalten hast, hierherzukommen«, flüstert er. »Soll ich dir was sagen? 
Was auch immer dich hierhergeführt hat, ich bin unheimlich froh darüber. Denn ich habe mir gewünscht, dass der Himmel mir wieder jemanden schickt, den ich … na ja, den ich mag.«
Mein Blick wandert immer wieder zu seinen Lippen. Ob sie so weich schmecken, wie sie aussehen? Mittlerweile sind wir uns so nah, dass ich Eriks Atem spüren kann und unsere Nasenspitzen sich berühren. Ich schließe die Augen, will in diesem zärtlichen Moment verweilen. Kurz kämpfe ich noch mit mir und meinen Gefühlen, doch dann gebe ich nach. Erik ist ein toller Mann, und ich will ihn so sehr, will endlich wissen, wie sich seine Lippen anfühlen. Ob sie so warm sind wie sein Blick? 
Ob mein Herz noch schneller schlagen kann, als es ohnehin schon der Fall ist?
Ja, es kann tatsächlich noch schneller schlagen. 
»Und mich magst du?«, frage ich verlegen. 
Er lächelt. »Ja, das tue ich. Sehr sogar.«
Er beugt sich zu mir, kommt noch näher, und als sich unsere 
Lippen endlich aufeinanderlegen, rast mein Puls so sehr, dass ich fürchte, gleich den Boden unter den Füßen zu verlieren. 
Mein Herz hat schon oft schneller geschlagen, aus verschiedenen Gründen. 
Weil ich nervös war oder große Angst hatte – aber noch nie, weil ich glücklich war. Und dieses Gefühl ist schöner als alles, was ich bisher in meinem Leben gespürt habe.

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