LOVELETTER Convention 2019

Ich habe mich getraut,ich bin tatsächlich nach Berlin gefahren und habe die LoveLetter Convention besucht. Auf der Hinfahrt habe ich zwei nette Studentinnen aus Amsterdam an einer Tankstelle aufgelesen. Sie wollten wie ich nach Berlin. So leisteten sie mir auf der Fahrt Gesellschaft.
Mein Zimmer, über Airbnb gebucht, war in Ordnung und nur fünf Minuten von der U-Bahn entfernt. So beendete ich den Freitag Abend am Alex in einem Café.

Am Samstag klingelte mein Wecker früh. Um acht gab es im Café Moskau den Good Morning Coffee.
Vor den Genuss haben die LLC-Götter das Warten auf den Einlass gelegt. Die Schlange wurde immer länger.

Endlich war es soweit. Wie in der Schule teilten wir uns in drei Haufen und wurden zu je zehn eingelassen. Nach der Registrierung holten wir uns unsere Taschen.

Dann besorgte ich mir einen Kaffee, den ließ ich mir gleich in den Thermo-Becher einfüllen, den Poppy J. Anderson in der Tasche gespendet hatte.
Mit dem Becher in der Hand sah ich sie und Annie Stone bei der Anmeldung.
Natürlich begrüßte ich beide herzlichst.

Poppy J. Anderson

Jede Stunde liefen parallel zehn Veranstaltungen. Am Banner oben könnt ihr sehen, das es wirklich viele Autorinnen waren, die sich aktiv beteiligt haben.
Ich hatte mir für 9:00 Uhr die Lesung von Poppy angekreuzt. In der zweiten Hälfte der Stunde las Jaqueline Vellguth im selben Raum.
Sie las aus ihrem neuesten Roman, Rockstar Love – Ein Song für Alexis. Schon als Poppy die ersten Worte zu ihrer Auswahl formulierte, wusste ich was kommt. Ich hatte das Buch ja gelesen. Am Gelächter im Raum konnte man erkennen, dass eine der Zuhörerinnen ebenso wussten, was kommt.
Gespräche über Toiletten und … misshandelte Staubsauger.
Danke Poppy, für die schöne halbe Stunde, ich lächele in Gedanken daran immer noch.
Klar, am Ende der Zeit musste sie signieren.


Nach einem Apfelsaft stürzte ich mich aufs nächste Thema. Ich wollte schon immer wissen, was für meinen Roman besser ankommt. Die Liebe ohne Ende oder ein One Night Stand. Rose Snow und Karin Lindberg wollten uns das in ihrem Workshop näherbringen.

Es wurde diskutiert und gelacht. Es war eine lustige Runde.

Danach gönnte ich mir eine Kaffee-Pause und suchte nach Ruprecht Frieling. Der Bücherprinz hatte sich von mir überzeugen lassen, zu kommen. Er war sehr gespannt auf die quiekenden chics. Am Ende der Veranstaltung dachte er etwas anders.
Wir fanden uns und besuchten gemeinsam eine Veranstaltung, bei der uns Autorinnen aus Amerika und Kanada über die Romance-Trends in den USA informierten. Hier wurde englisch gesprochen und Jaqueline Vellguth moderierte.

Lara Adrian, Kimberly Brower, Helena Hunting und Cathy Maxwell antworteten auf unsere Fragen. Es war interessant, amerikanische Top-Autorinnen da vor sich sitzen zu haben.
Ob der Trend, Dinos und Aliens in den Romanen zu uns rüber schwappt…Romance mit Dinosauriern will mir nicht in den Kopf.

Eigentlich wollte ich um 12:00 Uhr zu „Lets plot – Wir schreiben einen Liebesroman“, doch der Zutritt wurde mir verweigert. Der Raum war voll.
Ich legte eine Mittagspause ein.

Wildgulasch mit Spätzle, ich ließ es mir schmecken.

Es war sehr warm draußen, bestimmt dreißig Grad. So ging ich in die klimatisierte erste Etage, wo ich auf den Prinzen, ein Geburtstagskind und einige Autorinnen traf.

Rupi bat mich um ein Foto mit Sarah Saxx. Den gefallen tat ich ihm gerne. Hier wurde ich als Fotograf gebraucht.
Das Geburtstagskind, Angelika Kind, bat mich auch um zwei Fotos. T. M. Frazier , Poppy J. Anderson und Annie Stone standen ihr gerne zur Seite.

Dann besuchte ich einen Workshop mit Ellen McCoy. Sehnsuchtsorte, erst der Schauplatz macht die Geschichte perfekt.

Ellen McCoy

Anhand von ihren Covern und den entsprechenden Ausschnitten aus ihren Geschichten erklärte sie uns verständlich, wie wichtig der Ort für eine Geschichte ist.
Zum Beispiel die smarte Geschäftsfrau Liv Archer in Unsäglich verliebt: Alaska wider Willen. Sie wird statt nach New York vom Chef nach Alaska geschickt, um ein marodes Sägewerk zu sanieren. Zuerst der Schock, dann wird ihr die Schönheit der Landschaft gezeigt.
Mit drei Beispielen ist es der Autorin gelungen, uns das Thema des Workshops nahe zu bringen. Ich habe einiges mitgenommen für mich. Danke, Ellen.

Ich traf Ruprecht Frieling wieder und wir besuchten gemeinsam ein Q&A. Fragen und Antworten. Poppy J. Anderson und Daniela Felbermayr stellten sich den Leserinnen und uns. Bevor es losgehen konnte, richtete Rupi das Mikrofon.

Das Publikum hatte viele Fragen und die beiden Autorinnen gaben sich Mühe, alle zu beantworten.

Claudia Siegmann

So in unserem Wissen gestärkt besorgten wir uns etwas zu trinken und schlenderten durch die Gänge. An einem Tisch Erdgeschoss mit dem klangvollen Namen Duschanbe sahen wir eine Frau, die etwas traurig schaute. Wir setzten uns zu ihr und Ruprecht stellte ihr in seiner unnachahmlichen Art Fragen. Sie war auch Autorin und hatte hier ihr Meet&Greet. Da sie Jugendbücher schrieb, hatte sie hier nur wenig Fans.
Claudia Siegmann hieß die Dame und wir hatten eine schöne Zeit beim Plausch über ihre Werke.

Noch ein runder Tisch zum Thema „Du schreibst Schnulzen? – Sind Liebesromane tatsächlich voller Klischees?“ Dann war der erste Tag der LLC vorbei.

Alexandra Schwarting – Emily Bold – Michelle Schrenk – Poppy J. Anderson – Ellen McCoy – Anja Arendt

Moderation: Alexandra Schwarting. Emily Bold, Ellen McCoy, Michelle Schrenk, Anja Arendt und Poppy J. Anderson waren mit dem Klischee überhaupt nicht einverstanden.

Dann war es soweit, ich fuhr die sechs Stationen mit der U-Bahn zu meinem Quartier. Im Zimmer warf ich kurz den Rechner an, um schauen, was so im Rest der Welt los war. Dann wollte ich gerade los, um etwas zu Essen, als mich die Vermieter zu einer Pizza einluden.
Ein gelungener Abend und ich schlief wie ein Prinz.

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Sonntag:

Alles ins Auto packen und zum Café Moskau fahren ging schnell. Vor dem Eingang musste ich heute nicht warten, also ging es gleich zum Kaffee, der war am Morgen wichtig.

9:00 Uhr. Karin Lindberg liest aus ihrem neuen Roman Verrückt nach Mr. Wrong.
Einfach spannend, gut vorgelesen, ein Buch , das ich mir gekauft habe.

Um 10:00 Uhr ging ich ins erste Obergeschoss zu Jaquelline Vellguth. Home sweet Home war die Devise und heißt ihr neues Buch, das am 5. herauskommt.

Was ist es, das uns einen Ort, ein Zimmer, ein Haus heimelig erscheinen lässt. Sie hat das im Internet recherchiert und im Freundeskreis gefragt.
Sie zeigte uns Fotos und spielte Emotionen aus. So zeigte sie uns, worauf wir anspringen als Leser und auf was wir als Autor achten müssen. Die letzten Minuten las sie uns aus dem neuen Roman vor.

Die nächste Station in meinem Programm – eine Runde zum Thema „Romance-Trends Deutschland“.Moderation: J. Vellguth
Ruza Kelava vom LYX Verlag, Annika Hartmann (beHERTBEAT), Caterina Katzer (Planet/Loomlight) und als Autorin Poppy J. Anderson standen dem Publikum Rede und Antwort.

Vor dem Mittagessen besuchten wir noch Michelle Schrenk und Karin Lindberg beim Meet&Great.

Danach saß ich mir Corinna Rindlisbacher und einer ihrer Lektorinnen noch einige Zeit im Innenraum. Wir plauderten über alte Zeiten, seit wann wir uns kennen, wo wir uns schon überall getroffen Haben. Genau der richtige Abschluss vor der Fahrt Heim. Bis zum nächsten Event, das ja schon am Freitag in Essen stattfindet.


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