
Auch ich habe einen kleinen Beitrag zu dieser Anthologie geleistet. Meine Geschichte findet ihr im zweiten Band.
Ich hoffe, es ist der richtige Zeitpunkt, um euch neugierig zu machen.
Es ist eine Geschichte aus der Anthologie des Autoren Netzwerks. Sommer und Mehr, Sommer und noch Mehr, zwei Sammlungen für einen guten Zweck.
Der Erlös geht an die Stiftung Lesen.
Dies ist also eine Kurzgeschichte, um euer Interesse an den zwei Büchern zu wecken!
Hier könnt ihr sie kaufen.
Toskana
Dietmar Hesse
Ich saß im Zug nach München, um mich mit Autoren zu treffen. Es sollte in die Toskana in einen Arbeitsurlaub gehen. Durch die frühe Abreise aus Hamburg war ich müde, schloss die Augen und war schnell eingenickt.
Im Abteil ertönte die Durchsage: »Nächste Station: München Hauptbahnhof! Die Reisenden werden gebeten, den Zug zu verlassen!«
Am Bahnsteig wurde ich von meinen Mitstreitern erwartet.
»Hallo Malte! Schön, dich live zu sehen.«
»Wie war die Zugfahrt?«
»Freust du dich auch schon so auf die Sonne, wie wir?«
Alle redeten durcheinander und ich wurde stürmisch umarmt. Sie hatten sich hier verabredet, um mich abzuholen: Sylvia, Maren, Monika und Dennis standen lächelnd vor mir.
»Kommt, gehen wir zum Auto, wir haben noch einen weiten Weg nach Italien«, sagte ich. »Der Süden wartet!« Ich schnappte mir Koffer und Tasche.
Dennis ging zum VW-Bus vor, und ich verstaute das Gepäck. Die lange Fahrt war genau das Richtige zum besseren Kennenlernen. Bisher hatten wir ja nur Kontakt über das Internet.
»Erzählt bitte was von euch. Was hast du dir denn vorgenommen, Monika? Ich bin neugierig!« Ich lächelte sie an.
»Ich will endlich der Fantasy Geschichte einen traumhaften Schluss verpassen. Und du, Sylvia?«
»Mein Plot ist noch unlogisch, der wird hier bestimmt
fertig, dann fange ich an, den Roman zu schreiben. Eine Reise in die Vergangenheit. Maren, was hast du geplant?«
»Mir fehlt noch das Ende meiner Liebesgeschichte. Die spielt in der Toskana. Diese Fahrt schien mir ein Geschenk des Himmels. Da fällt mir ein, ich würde gerne mein Postfach im Auge behalten. Gibt es eigentlich Internet im Ferienhaus?«
»WLAN vom Feinsten, das hat mich zuerst wirklich erstaunt. Ist aber top. Also habt ihr vor zu schreiben, tatsächlich mitzuarbeiten!« Malte war gut gelaunt.
Wir plauderten über unsere Bücher, lachten und scherzten. Maren hatte während der ganzen Fahrt mit ihrem Lachen, der faszinierenden Art, das Gespräch zu begleiten, mein Herz erobert.
Irgendwann fragte sie: »Hältst du mal an? Ich müsste mal wo hin.« Sie rutschte schon seit Längerem auf dem Sitz hin und her.
»Gerne, dann können wir auch gleich was essen, ich habe riesigen Hunger.« Dennis steuerte den nächsten Rastplatz an.
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