Der Anderlech Krimi von Christina Schwarz
Ein irrer Serienmörder erschüttert den sonst so ruhigen Bayerischen Wald durch mittelalterliches Grauen. Er scheint dabei einer unheimlichen und doch ganz eigenen, inneren Systematik zu folgen, wenn er seine weiblichen Opfer dem Scheiterhaufen übergibt. Die junge Liza ahnt jedoch noch nicht, dass ihr der unheimliche Mörder näher ist, als sie es sich auch nur vorstellen kann. Das finstere Kapitel der kirchlichen Inquisition wird im Hier und Jetzt plötzlich wieder in seiner ganzen Grausamkeit lebendig und erreicht auch den menschenscheuen Kommissar Paul Anderlech in seinem beschaulichen Zwiesel und vor allem auch in seinem ganz eigenen persönlichen und sehr einsamen Leben.
Der Leser taucht ein in eine spannende Handlung, die in ihm sehr persönliche Gefühle freisetzt und ihn mit jedem der Charaktere, die er ganz allmählich und sehr behutsam in ihrer Vielschichtigkeit kennen lernt, auf jeweils sehr eigene Weise mitfühlen lässt, am Ende selbst mit dem Mörder. Die menschlichen Abgründe, denen er dabei begegnet, erscheinen manchmal näher, als es einem vielleicht lieb sein mag.



Gestern durfte ich mit ihm zum Einkaufen. Er brauchte so einige Dinge für den Haushalt.



n ihrem Freund betrogen, steht die junge Lehrerin Dani ohne Wohnung da. Oder genauer gesagt wieder in ihrem Elternhaus in Brooklyn. Auf der Suche nach einer neuen Unterkunft, in einer Stadt, in der sich kaum jemand alleine eine anständige Wohnung leisten kann, ist gerade der Bad Boy Brock McNamara, der beste Freund ihres Bruders, keine gute Wahl als Mitbewohner. Doch seine Wohnung ist umwerfend und Brock sieht die Sache locker und lässt Dani einziehen. Nur so ein charmanter Sanitäter, der nichts anbrennen lässt und noch dazu wahnsinnig heiß ist, ist nicht unbedingt der richtige Mitbewohner. Vor allem, wenn man eine Schwäche für ihn hat.

