Veröffentlicht in IndieAutorChallenge, Kurzgeschichten

KW 41 | Ava Innings nominiert von Bettina Kiraly

Challange

Heute ist Samstag, das bedeutet …
Richtig, #IndieAutorChallenge Tag. Heute verzaubert uns Ava Innings mit einer Geschichte aus der Welt von #WavesOfLove. 😀 

1. Zwilling 2. Comeback 3. Überfall 4. Zustimmung 5. Science Fiction 6. Gehalt 7. Liebe 8. Schönheit 9. Fehler 10. Fahrrad 11. Paartherapie 12. Blumen 13. Kissen 14. Körperteile 15. Kuss

++++ RORY ++++

Fidschi – 03.07.2016

viola
Ava Innings

Joe gibt ein leises Stöhnen von sich, als ich einen Kuss auf ihren Hals drücke. Es gibt viele Stellen an ihrem Körper, die ich liebe, aber ihr Hals und ihre Titten gehören eindeutig zu meinen Lieblingskörperteilen. Brad neben uns räkelt sich in den Kissen. Er blinzelt verschlafen, ehe er sich auf den Ellbogen abstützt und unserem Treiben zuschaut. Joe nimmt meinen morgendlichen Überfall gelassen hin und ich müsste mich schon sehr irren, wenn ich nicht behaupten könnte, dass er auf begeisterte Zustimmung stößt.
Kurz darauf stoße ich sie. Langsam und sanft … etwas, worüber Brad, der weit weniger zurückhaltend ist, sich immer lustig macht. Doch gerade heute braucht Joe viel Zuneigung und Liebe. Es ist ihr Geburtstag und es wird auch immer der von Russel sein. So ist das bei Zwillingen nun mal, doch Rus ist tot und das bereits seit rund zweieinhalb Jahren. Ich kann es immer noch nicht glauben. Eine Unachtsamkeit, eine falsche Reaktion, ein kleiner Fehler … ich schlucke trocken und versuche mich auf Joe zu konzentrieren. Auch für mich ist dieser Tag nicht einfach. Er ist mit unzähligen Erinnerungen verbunden.

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NY Millionaires Club – Adam

Die bezaubernde Liv Keen (Katrin Lichters) setzt die Geschichten um den NY Millionaires Club mit einer wunderbaren Novelle um Adam fort.


ny-2Klappentext:
Adam Hadley ist Millionär, großspurig, höllisch gut aussehend und zu Lians Leidwesen auch noch bald ihr Stiefbruder.
Eine Woche vor der Hochzeit ihres Vaters und seiner Mutter kehrt er nach New York zurück, nicht nur um die bevorstehende Trauung zu torpedieren, sondern um auch noch ihr Herz zu stehlen. Doch während ihrer heftigen Schlagabtausche wächst die Leidenschaft für den britischen Bad Boy nur noch mehr, was ihrem Vater nicht verborgen bleibt, sodass die Kluft ihrer Familien immer größer wird. Kann Lian den Frauenhelden für sich gewinnen und wird es am Ende sogar eine Hochzeit geben?

Zum Cover:
Auch in Band 2 ist die Skyline von NY  zu bewundern. Adam und Lian vervollkommnen den ersten Eindruck. Als Cover einer Serie einfach perfekt.  Viola Plötz/Truelove Coverdesign zeigt einmal mehr ihr Können. Ein wunderschönes Cover!

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Veröffentlicht in IndieAutorChallenge, Kurzgeschichten

KW 40 | Bettina Kiraly nominiert von Jenny Effertz

Challange

Euch jede Woche mit einer Indie-Autor-Challenge zu beglücken ist unser Ziel und wir freuen uns wahnsinnig darüber, dass wir in letzter Zeit neue Autoren für unser Projekt gewinnen konnten. Leider ist die #IAC / #IndieAuthorChallenge auch nach über einem Jahr harter Arbeit noch nicht da, wo wir sie gerne hätten und daher haben wir heute eine Bitte an euch: Wenn euch unsere Geschichten gefallen, dann seid so gut und macht hier auf Facebook oder euren Blogs darauf aufmerksam. Redet über uns. Ihr findet auf der Seite Indie-Autor-Challenge Geschichten von Any Swan, Kathrin Lichters / Liv Keen, Mila Summers, Nicole König, Kerstin Steiner Autorin, Stefanie D. Murphy Author, Medusa Mabuse, D.L. Andrews – Autorin, Gabriele E. Fleischmann Autorin, Isabella Muhr / Zoe M. Lynwood, Autor Dietmar Hesse, Jessica Huber, Birgit Loistl, Jenny Effertz, Betty Kay, Denise Wolf und last but not least von mir Viola Plötz (Violet Truelove & Lindsay Lovejoy / Ava Innings) und es liegt uns wirklich am Herzen euch damit zu unterhalten. So und nun ganz, ganz viel vergnügen mit der Geschichte. (Viola Plötz und das Team)

1. Ordner (Der „Mensch“, nicht das Stehding, wo man was reinheftet) 2. Achterbahn
3. Zuckerwatte 4. Warteschlange 5. Hotdog 6. Kugelschreiber 7. Feuerzeug 8. Wasser 9. Show 10. Cowboy 11. Pferdeherde (grins) 12. Bulli (VW-Bus) 13. Schlafsack 14. Campingkocher 15. Kaffee
Funken
„Du gehst mir auf den Keks! Du bist ein richtiger Ordner!“
„Was hab ich mit einer Mappe gemeinsam?“, frage ich meinen aktuellen Mitbewohner.
„Der Mensch, nicht das Stehding, wo man was reinheftet!“ Mats‘ Kopf wird hochrot. „Ständig räumst du alles weg, und ich brauche tagelang, bis das Wohnzimmer wieder aussieht wie vorher!“
Unser Zusammenleben ähnelt verdammt einer Fahrt mit einer außer Kontrolle geratenen Achterbahn. Vor nicht mal vier Wochen bin ich her eingezogen, und schon möchte ich mich nach einer neuen Bleibe umsehen. „Auf den halbleeren Pizzakartons haben bereits Pilze gewuchert, die du nicht als Belag bestellt hast.“
„Es geht nicht um die Pizza. Unter den Sachen, die du weggeschmissen hast, waren auch meine Notenblätter.“
„Du kannst das Zeug längst auswendig klimpern. Also sei froh, dass jemand hinter dir her putzt.“
„Vielleicht mag ich mein Chaos einfach mehr als dich.“
Glaubt er, ich genieße seine Gesellschaft? „Dito. Kann es kaum erwarten, aus diesem Drecksloch auszuziehen.“
Ich schnappe mir meine Kamera und eine Jacke und trete die Flucht an. Kurz darauf schiebe ich mich durch die Menge im Wiener und mache Aufnahmen von Gesichtern in den Warteschlangen. Ein kleiner Junge, der mit großen Augen zusieht, wie die Zuckerwattemaschine dünne Fäden spinnt, bringt endlich wieder mich zum Lächeln. Als mein Magen knurrt, mache ich Pause. Habe ich bei meiner überstürzten Flucht Geld eingesteckt? In meiner Hosentasche finde ich einen Kugelschreiber, bei dem die Miene fehlt, und ein leeres Feuerzeug. Dann fischen meine Finger einen Zwanzigeuroschein aus der Gesäßtasche. Noch mal Glück gehabt.
Ich ergattere einen Hotdog und schlendere weiter.
„Du musst ihr eine Pause gönnen! Destiny geht es nicht gut.“ Die fordernde Stimme gehört zu einem jungen Mann mit kinnlangem Haar. Gerade piekt er mit einem Finger gegen die Brust eines älteren Herrn neben dem Ponykarussell. „Du quälst sie nur.“ „Vergisst du mal wieder, dass ich dein Boss bin, Uwe? Ich sage dir, was du zu tun hast, und nicht umgekehrt. Gib Destiny einfach Wasser. Ein paar Stunden schafft sie noch.“ Der Alte dreht sich um und geht.
Ich halte an und beobachte diesen Uwe bei seiner Arbeit. Er ist mir schon mal vor die Linse gelaufen. Die armen Tiere. Im hinteren Teil des Karussells ist eine Pferdeherde aufgemalt, die über die weite Prärie galoppieren. Die Ponys haben sicher noch nie so viel Freiheit gefühlt.
Uwe sieht hoch und bemerkt meinen Blick. Seine Augenbraue schießt in die Höhe. Statt wegzusehen, grinse ich ihn an. Er gefällt mir. Das kann er ruhig wissen. Als ich fertig gegessen habe, mache ich ein paar Fotos von Uwe und den Ponys.
Schließlich kommt er zu mir. „Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragt er.
„Hast du einen Tipp für einen Unterschlupf für diese Nacht für mich, Cowboy?“
Er zuckt mit den Schultern. „Sorry. Ich schlafe in einem umgebauten Bulli.“
„Cool! Klingt gemütlich.“ Mein Blick hält seinen fest.
„Du kannst heute gerne bei mir schlafen. Ist aber ziemlich kalt, und ich habe nur einen Schlafsack.“
Jetzt muss ich grinsen. „Dann müssen wir uns wohl aneinander kuscheln.“
Langsam nickt er. „Nach Dienstschluss kannst du mit zu mir.“

Ich strecke mich grinsend, als ich am nächsten Tag erwache. Was für eine spannende Nacht! Schnell ziehe ich mich an.
Uwe öffnet die Augen und gähnt. „Morgen.“
„Guten Morgen!“ Ich beuge mich über ihn und küsse ihn auf den Mund. „Gut geschlafen?“
Er nickt. „Wie ein Stein.“
„Hoffentlich bekommst du kein Problem wegen der Show, die wir abgeliefert haben.“
„Das interessiert hier niemanden. Willst du Kaffee?“, fragt er. „Ich habe Instantpulver hier. Du kannst Wasser auf dem Campingkocher heiß machen.“
Ich öffne die Schiebetür und stelle alles bereit. „Aber danach muss ich los.“ „Sehen wir uns heute Abend wieder, großer Schotte?“
Er ist ganz nett, außerdem geschickt mit Händen und Mund. Trotzdem habe ich mich in Gedanken bereits von ihm verabschiedet. „Mal sehen, Cowboy. Ich bin nicht auf der Suche nach was Festem.“
„Verstehe. Kannst dich ja melden, wenn du mal wieder eine Schlafgelegenheit brauchst.“
„In dem Fall bist du meine erste Wahl.“ Ich küsse ihn noch einmal auf den Mund, bevor ich mich mit dem Erhitzen des Wassers beschäftige. Sobald ich in die WG zurückkomme, werde ich mich bei Mats für seinen mangelnden Ordnungssinn bedanken.
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Besuch der Amazon-Academy-2016

karteIch wurde von Amazon eingeladen, auch 2016 in Berlin die Academy zu besuchen.

Zukunft der Möglichkeiten

Digitales Unternehmertum war der Leitbegriff für 2016.

Gerne bin ich der Einladung gefolgt, spannende Temen und das Treffen mit Kolleginnen, Kollegen und Freunden, reizte mich.
Berlin ist immer eine Reise wert, zu diesem besonderen Anlass ganz bestimmt.
So machte ich mich am Dienstag auf den Weg in die Hauptstadt. Den Berufsverkehr in dieser großen Stadt hatte ich völlig unterschätzt. Vom Autobahnende bis zu meiner Unterkunft in Friedrichshain benötigte ich knapp zwei Stunden. Irgendwann kam ich an und bezog mein Zimmer.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg. Zehn Minuten zur U Bahn, weitere für die vier Stationen bis zum Ort des Geschehens. Direkt vor dem Café Moskau kam ich an die Oberfläche.

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KW 39 | Jennifer Heine nominiert von Denise Wolf

Challange

Ganz neu im Indie-Autor-Challenge-Team ist Jennifer Heine Autorin. Sie wurde von der lieben Denise Wolf nominiert. Viel Spaß mit ihrem Challenge-Debüt. #IAC #IndieAutorChallenge

1. Natur 2. Park 3. Apfel 4. Mülltonne 5. Graffiti 6. Sternschnuppe 7. Schnee 8. Laub 9. Auto 10. Ampel 11. Duftkerze 12. Chips 13. Notizblock 14. Visitenkarte 15. Hund
»Betty, komm endlich«, grummelnd stehe ich auf der Straße und zerre an der Leine, während mein Hund meint, dass die Mülltonne ein hervorragender Ort ist, um ihr Geschäft zu verrichten. Es ist früh am Morgen, beinahe noch Nacht, kaum ein Auto ist auf den Straßen unterwegs. Eigentlich müssten wir nur die Dorfstraße entlang gehen, bis wir an dem wunderschönen Park vorbeikommen. Doch Betty hatte es zu eilig. Der Park ist die Visitenkarte des Dorfes, in dem ich wohne. Vor einigen Jahren gab es hier nichts außer unberührter Natur. Doch die Stadtflucht hat es notwendig gemacht, dass hier neuer Lebensraum geschaffen werden musste. Nachdem Betty fertig ist, überqueren wir die einzige Ampel im Dorf. Dann endlich erreichen wir den Wald, durch den wir gehen müssen, um zu meiner Arbeit zu gelangen. Ich löse die Leine von Bettys Halsband und fange an zu joggen.

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