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KW 49 | Bettina Betty Kiraly Kay nominiert von Medusa Mabuse

ChallangeEine Geschichte von Bettina Betty Kiraly Kay, die von Medusa Mabusenominiert wurde.

Einkaufsorgie –  Warenkorb – Kühlschrank – Sonnenuntergang – Tiefkühlpizza –  Kristallleuchter – Badeperlen – Katzenjammer – Ravel-  Spielverderber – Blumenmeer – Flügelschlag – Katapult – Couchpotatoe – Zielgerade

Weihnachten daheim

„Ich bin schon auf der Zielgeraden für Weihnachten. Wie sieht es bei dir aus?“, frage ich über meine Schulter, während ich die letzten Lebensmittel aus den Einkaufstüten im Kühlschrank verstaue.
Adrian greift an mir vorbei nach einer Packung Wurst, reißt sie auf und steckt sich eine Scheibe in den Mund. „Willst du auch, Süßer?“, fragt er als Antwort auf meinen strengen Blick.
„Danke nein.“

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Weihnachtshäppchen – zweiter Teil

adventschallenge***Weihnachtshäppchen***  Leser/Autoren-Challenge

Zum zweiten Advent verwöhnt euch Ava Innings/Viola Plötz mit den Worten von NinaGrey. Viel Spaß!

Schneeflocken , Lichterketten , Weihnachtsleckereien , geschmückte Fenster , Familie

Chandler sah sich in dem Haus, in dem Willow aufgewachsen war, um. Es wirkte warm, einladend und behaglich und stand daher in krassem Widerspruch zu Willows Erzählungen. Chandler warf einen Blick zu seiner Freundin, die an einem der geschmückten Fenster stand, hinaus in die Nacht stierte und verzweifelt versuchte, ihre Schwester zu erreichen. „Weihnachtshäppchen – zweiter Teil“ weiterlesen

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KW 48 | Medusa Mabuse nominiert von Marlies Borghold

Challange

„Beim Lesen der Worte, die Marlies Borghold, alias Agnes M. Holdborg, vorgab, hatte ich sofort ein Ende für die Geschichte im Kopf. Auch der Anfang war schnell gefunden, nur mit dem Mittelteil hatte ich Schwierigkeiten. Doch lest selbst.“ (Medusa Mabuse)

Magengrummeln ~ Bürobedarf ~ Holzkiste ~ Perlenkette ~ Schwanenhals ~ Messingbett ~ Gardinenpredigt ~ Fahrradklingel ~ Kerzenstummel ~ Wolle ~ Hinterhalt ~ Gottesdienst ~ Goldader ~ Besen ~ Seidenbluse

Gefangen
Mein Name ist Fiona, mein Aufenthaltsort: eine zwei mal zwei Meter große Holzkiste. Ich bin nicht freiwillig hier, doch es ist auch nicht das erste Mal, dass ich mich in solch einer Situation befinde.
Meine Familie ist reich. Sehr reich sogar. Mein Ur-, oder war es der Ururgroßvater, spielt ja auch keine Rolle. Na jedenfalls ist der, als er jung war, auf eine Goldader gestoßen. Er war geschickt und hat viel Geld gemacht. Außerdem war er ein Geizkragen, aber das kam letztlich seinen Nachkommen zugute.

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Weihnachtshäppchen – Erste Geschichte

adventschallenge***Weihnachtshäppchen***  Leser/Autoren-Challenge

Marlies Borghold stellt sich zuerst der Herausforderung von Sonja Batzdorf

Die Geschichte ist nach den Vorgabeworten von Sonja Batzdorf: Kinderlachen , Adventskranz , Schneeflocke(n) , Weihnachten , Schokoladenweihnachtsmann‬.

Kaiser, König, Weihnachten
Toni konnte es nicht ertragen, dieses Getue um Weihnachten, und schaltete den Fernseher aus. Als wenn so ein Schokoladenweihnachtsmann, ob lila oder bunt, ein einziges Kinderlachen hervorlocken könnte! Als wenn man jetzt nur noch tonnenweise Plätzchen backen, tausende Weihnachtsmärkte besuchen und zig Hektoliter Glühwein trinken würde! Als wenn alle miteinander plötzlich fröhlich und friedvoll wären! Ein fünfzigjähriger eingefleischter Junggeselle wusste Bescheid. »Was für ein verlogener Scheiß!«, höhnte er und machte sich schwerfällig auf. Es war Zeit fürs Bett, schließlich begann der nächste Arbeitstag früh.

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Schneegestöber am 1. Advent

adventHeute beginnt die Vorweihnachtszeit.
Das erste Lichtlein brennt auf dem Advents-Gesteck.
In den Herzen wird es warm, wir freuen uns auf besinnliche Tage.
Es wird früh dunkel und jeder liest gern ein gutes Buch am Abend.

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KW 47 | Marlies Borghold nominiert von Any Swan

Challange

Marlies Borghold ist in die Challenge-Gemeinde gekommen.
Hier ihre erste Geschichte für euch mit den Wörtern von Any Swan.

So, ihr Lieben! Ich habe mich an meinem ersten IAC-Beitrag versucht.
Hätte die Geschichte einen Titel, hätte ich “Das verflixte siebte Jahr” oder “Der Ring” gewählt, ABER das hätte den Rahmen der drei Normseiten gesprengt, lach. Hier also meine Geschichte, mit folgenden Worten:
Motorschaden – Glühwein – Rum – Weiberheld – Hundedecke – Zimtschnecke – Papierflieger – Mietwagen – Niesattacke – Allergie – Vollmond – Flugzeug – Hunger – Angst – Nebel

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KW 46 | Any Swan nominiert von Dietmar Hesse

Challange

Winter – Entführung – Bierflasche  – Job – Botschaft – Pinguin – Eisblumen – Single – Geburtstag – Düfte – Schmerzen – Vollmond – Stalker – Handschellen – Rosen

Any Swan

Zitternd saß ich auf dem wackligen Klappbett und starrte aus dem Fenster, durch das der Vollmond schien. Der Winter hatte unzählige Eisblumen darauf gezaubert … der erste schöne Anblick, seit ich in dieser Hölle gefangen war. Ich zog meine Knie an und schlang die Arme darum. Inzwischen hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren. Waren es zwei Wochen oder doch schon drei, seitdem er mich hier gefangen hielt? Die Handschellen verursachten brennende Schmerzen an meinen Gelenken. Wie konnte es nur soweit kommen? Es fing doch alles so schön an.

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KW 45 | Dietmar Hesse nominiert von Ava Innings

Heute gibt es eine neue Indie-Autor-Challenge  mit einer Geschichte von mir. Nominiert wurde ich von Ava Innings, die mich mit den nachfolgenden fünfzehn Wörtern vor die ultimative Herausforderung gestellt hat.

1. Berlin – 2. Gütertrennung – 3. Buchrücken – 4. Schmetterlinge –
5. Expedition – 6. Porno – 7. Tütensuppe – 8. Dachfenster – 9. Kuh –
10. Facebook – 11. Garderobe – 12. Museum – 13. Fallrohr –
14. Nieselregen – 15. Waschanlage

Den Kopf im Kissen vergraben fiel der Blick auf das Dachfenster. Nieselregen in Berlin, das leise Klopfen der Tropfen auf dem Glas hatte meinen stimmungsvollen Traum unterbrochen. Ich kuschelte mich in die Bettdecke und versuchte wieder, in ihn einzutauchen.

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KW 41 | Ava Innings nominiert von Bettina Kiraly

Challange

Heute ist Samstag, das bedeutet …
Richtig, #IndieAutorChallenge Tag. Heute verzaubert uns Ava Innings mit einer Geschichte aus der Welt von #WavesOfLove. 😀 

1. Zwilling 2. Comeback 3. Überfall 4. Zustimmung 5. Science Fiction 6. Gehalt 7. Liebe 8. Schönheit 9. Fehler 10. Fahrrad 11. Paartherapie 12. Blumen 13. Kissen 14. Körperteile 15. Kuss

++++ RORY ++++

Fidschi – 03.07.2016

viola
Ava Innings

Joe gibt ein leises Stöhnen von sich, als ich einen Kuss auf ihren Hals drücke. Es gibt viele Stellen an ihrem Körper, die ich liebe, aber ihr Hals und ihre Titten gehören eindeutig zu meinen Lieblingskörperteilen. Brad neben uns räkelt sich in den Kissen. Er blinzelt verschlafen, ehe er sich auf den Ellbogen abstützt und unserem Treiben zuschaut. Joe nimmt meinen morgendlichen Überfall gelassen hin und ich müsste mich schon sehr irren, wenn ich nicht behaupten könnte, dass er auf begeisterte Zustimmung stößt.
Kurz darauf stoße ich sie. Langsam und sanft … etwas, worüber Brad, der weit weniger zurückhaltend ist, sich immer lustig macht. Doch gerade heute braucht Joe viel Zuneigung und Liebe. Es ist ihr Geburtstag und es wird auch immer der von Russel sein. So ist das bei Zwillingen nun mal, doch Rus ist tot und das bereits seit rund zweieinhalb Jahren. Ich kann es immer noch nicht glauben. Eine Unachtsamkeit, eine falsche Reaktion, ein kleiner Fehler … ich schlucke trocken und versuche mich auf Joe zu konzentrieren. Auch für mich ist dieser Tag nicht einfach. Er ist mit unzähligen Erinnerungen verbunden.

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KW 40 | Bettina Kiraly nominiert von Jenny Effertz

Challange

Euch jede Woche mit einer Indie-Autor-Challenge zu beglücken ist unser Ziel und wir freuen uns wahnsinnig darüber, dass wir in letzter Zeit neue Autoren für unser Projekt gewinnen konnten. Leider ist die #IAC / #IndieAuthorChallenge auch nach über einem Jahr harter Arbeit noch nicht da, wo wir sie gerne hätten und daher haben wir heute eine Bitte an euch: Wenn euch unsere Geschichten gefallen, dann seid so gut und macht hier auf Facebook oder euren Blogs darauf aufmerksam. Redet über uns. Ihr findet auf der Seite Indie-Autor-Challenge Geschichten von Any Swan, Kathrin Lichters / Liv Keen, Mila Summers, Nicole König, Kerstin Steiner Autorin, Stefanie D. Murphy Author, Medusa Mabuse, D.L. Andrews – Autorin, Gabriele E. Fleischmann Autorin, Isabella Muhr / Zoe M. Lynwood, Autor Dietmar Hesse, Jessica Huber, Birgit Loistl, Jenny Effertz, Betty Kay, Denise Wolf und last but not least von mir Viola Plötz (Violet Truelove & Lindsay Lovejoy / Ava Innings) und es liegt uns wirklich am Herzen euch damit zu unterhalten. So und nun ganz, ganz viel vergnügen mit der Geschichte. (Viola Plötz und das Team)

1. Ordner (Der „Mensch“, nicht das Stehding, wo man was reinheftet) 2. Achterbahn
3. Zuckerwatte 4. Warteschlange 5. Hotdog 6. Kugelschreiber 7. Feuerzeug 8. Wasser 9. Show 10. Cowboy 11. Pferdeherde (grins) 12. Bulli (VW-Bus) 13. Schlafsack 14. Campingkocher 15. Kaffee
Funken
„Du gehst mir auf den Keks! Du bist ein richtiger Ordner!“
„Was hab ich mit einer Mappe gemeinsam?“, frage ich meinen aktuellen Mitbewohner.
„Der Mensch, nicht das Stehding, wo man was reinheftet!“ Mats‘ Kopf wird hochrot. „Ständig räumst du alles weg, und ich brauche tagelang, bis das Wohnzimmer wieder aussieht wie vorher!“
Unser Zusammenleben ähnelt verdammt einer Fahrt mit einer außer Kontrolle geratenen Achterbahn. Vor nicht mal vier Wochen bin ich her eingezogen, und schon möchte ich mich nach einer neuen Bleibe umsehen. „Auf den halbleeren Pizzakartons haben bereits Pilze gewuchert, die du nicht als Belag bestellt hast.“
„Es geht nicht um die Pizza. Unter den Sachen, die du weggeschmissen hast, waren auch meine Notenblätter.“
„Du kannst das Zeug längst auswendig klimpern. Also sei froh, dass jemand hinter dir her putzt.“
„Vielleicht mag ich mein Chaos einfach mehr als dich.“
Glaubt er, ich genieße seine Gesellschaft? „Dito. Kann es kaum erwarten, aus diesem Drecksloch auszuziehen.“
Ich schnappe mir meine Kamera und eine Jacke und trete die Flucht an. Kurz darauf schiebe ich mich durch die Menge im Wiener und mache Aufnahmen von Gesichtern in den Warteschlangen. Ein kleiner Junge, der mit großen Augen zusieht, wie die Zuckerwattemaschine dünne Fäden spinnt, bringt endlich wieder mich zum Lächeln. Als mein Magen knurrt, mache ich Pause. Habe ich bei meiner überstürzten Flucht Geld eingesteckt? In meiner Hosentasche finde ich einen Kugelschreiber, bei dem die Miene fehlt, und ein leeres Feuerzeug. Dann fischen meine Finger einen Zwanzigeuroschein aus der Gesäßtasche. Noch mal Glück gehabt.
Ich ergattere einen Hotdog und schlendere weiter.
„Du musst ihr eine Pause gönnen! Destiny geht es nicht gut.“ Die fordernde Stimme gehört zu einem jungen Mann mit kinnlangem Haar. Gerade piekt er mit einem Finger gegen die Brust eines älteren Herrn neben dem Ponykarussell. „Du quälst sie nur.“ „Vergisst du mal wieder, dass ich dein Boss bin, Uwe? Ich sage dir, was du zu tun hast, und nicht umgekehrt. Gib Destiny einfach Wasser. Ein paar Stunden schafft sie noch.“ Der Alte dreht sich um und geht.
Ich halte an und beobachte diesen Uwe bei seiner Arbeit. Er ist mir schon mal vor die Linse gelaufen. Die armen Tiere. Im hinteren Teil des Karussells ist eine Pferdeherde aufgemalt, die über die weite Prärie galoppieren. Die Ponys haben sicher noch nie so viel Freiheit gefühlt.
Uwe sieht hoch und bemerkt meinen Blick. Seine Augenbraue schießt in die Höhe. Statt wegzusehen, grinse ich ihn an. Er gefällt mir. Das kann er ruhig wissen. Als ich fertig gegessen habe, mache ich ein paar Fotos von Uwe und den Ponys.
Schließlich kommt er zu mir. „Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragt er.
„Hast du einen Tipp für einen Unterschlupf für diese Nacht für mich, Cowboy?“
Er zuckt mit den Schultern. „Sorry. Ich schlafe in einem umgebauten Bulli.“
„Cool! Klingt gemütlich.“ Mein Blick hält seinen fest.
„Du kannst heute gerne bei mir schlafen. Ist aber ziemlich kalt, und ich habe nur einen Schlafsack.“
Jetzt muss ich grinsen. „Dann müssen wir uns wohl aneinander kuscheln.“
Langsam nickt er. „Nach Dienstschluss kannst du mit zu mir.“

Ich strecke mich grinsend, als ich am nächsten Tag erwache. Was für eine spannende Nacht! Schnell ziehe ich mich an.
Uwe öffnet die Augen und gähnt. „Morgen.“
„Guten Morgen!“ Ich beuge mich über ihn und küsse ihn auf den Mund. „Gut geschlafen?“
Er nickt. „Wie ein Stein.“
„Hoffentlich bekommst du kein Problem wegen der Show, die wir abgeliefert haben.“
„Das interessiert hier niemanden. Willst du Kaffee?“, fragt er. „Ich habe Instantpulver hier. Du kannst Wasser auf dem Campingkocher heiß machen.“
Ich öffne die Schiebetür und stelle alles bereit. „Aber danach muss ich los.“ „Sehen wir uns heute Abend wieder, großer Schotte?“
Er ist ganz nett, außerdem geschickt mit Händen und Mund. Trotzdem habe ich mich in Gedanken bereits von ihm verabschiedet. „Mal sehen, Cowboy. Ich bin nicht auf der Suche nach was Festem.“
„Verstehe. Kannst dich ja melden, wenn du mal wieder eine Schlafgelegenheit brauchst.“
„In dem Fall bist du meine erste Wahl.“ Ich küsse ihn noch einmal auf den Mund, bevor ich mich mit dem Erhitzen des Wassers beschäftige. Sobald ich in die WG zurückkomme, werde ich mich bei Mats für seinen mangelnden Ordnungssinn bedanken.