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Aufgeregt vor der FBM

Es ist Sonntag. Der letzte freie Tag, um für die Woche in Frankfurt zu packen. Irgendwie hat mich das Messe-Fieber erreicht.
Ich freue mich riesig, viele Freunde zu treffen und neue kennen zulernen.
Veranstaltungen ohne Ende,  ich ich muss mir nur die passenden raussuchen.

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In den Tagen davor habe ich einen Plan ausgearbeitet. Mit der Erfahrung des letzten Jahres in den ersten Tagen mit wenigen Terminen. Die Zeit nutze ich zur Erkundung und am Autorensofa ist immer Termin. Die muss ich nicht eintragen. 🙂
Die Herzblutwelten sind zwei Stände weiter, meine Bastion ist gesichert.

Das Buch der Messen ist natürlich immer dabei. Da schreibe ich die wichtigen Dinge rein, die ich hier dann für euch erzähle.
Lasst euch überraschen, ich habe da was besonderes vorbereitet.

outfitWer eine Reise plant, steht immer vor dem gleichen Problem. Was packe ich ein?
Da ich gerade an einer Liebesgeschichte schreibe, habe ich mich wohl zu gut in die Situation der Protagonistin hineinversetzt. Ich stand fast eine Stunde vor dem Kleiderschrank.
Zusätzlich das Problem: Am Freitag Abend gehe ich zur SCOUTZ  Leser-Party  mit Preisverleihung in den verschiedenen Kategorien. Da ist Abendgarderobe Zwang. Etwas, was so wirklich nicht meinem normalen Kleidungsstil entspricht. Ich habe meinen FB-Freunden zwei Outfits zur Auswahl angeboten. Sie waren sich einig wie nie. Ich muss mich in Schale schmeißen. Alle sagten, das Rechte muss es sein.
Das ist es am Ende geworden, wohl ohne Hemd mit Shirt. 😉

p1050243Nach der Entscheidung konnte das fröhliche Kofferpacken beginnen. Es ist ja eigentlich eine Tasche.
Alles in das Wohnzimmer tragen, sortieren und zuerst danebenlegen. Ich will die Klamotten in den Tiefen der Tasche ja auch wiederfinden. Bin keine Frau, die sich in den Abgründen ihrer Handtasche blind zurechtfindet. 😉
Dann säuberlich eingepackt, habe ich auch nichts vergessen? Natürlich, die Klamotten zum Schlafen.
Das ist in trockenen Tüchern. Am Dienstag vor der Abfahrt ist die Tasche dran. Ladegeräte nicht vergessen! Netbook, Tastatur, Maus und Tablet. Messe-Tagebuch! Es ist immer wieder aufregend, auf Tour zugehen. Dabei bin ich doch nur Blogger. Die Autorinnen mit ihren Goodies haben es da viel schwerer, das braucht Vorbereitung. Ich habe mit ihnen gelitten.

Trotzdem meine Drohung an sie. Ich bin auf dem Weg, ihr könnt mir nicht entkommen. Ich werde euch Belagern und Ausfragen.

Natürlich, um hier davon zu berichten. Lasst euch überraschen.
Bin dann auf nach Frankfurt. Wir sehen uns. 🙂

 

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KW 41 | Ava Innings nominiert von Bettina Kiraly

Challange

Heute ist Samstag, das bedeutet …
Richtig, #IndieAutorChallenge Tag. Heute verzaubert uns Ava Innings mit einer Geschichte aus der Welt von #WavesOfLove. 😀 

1. Zwilling 2. Comeback 3. Überfall 4. Zustimmung 5. Science Fiction 6. Gehalt 7. Liebe 8. Schönheit 9. Fehler 10. Fahrrad 11. Paartherapie 12. Blumen 13. Kissen 14. Körperteile 15. Kuss

++++ RORY ++++

Fidschi – 03.07.2016

viola
Ava Innings

Joe gibt ein leises Stöhnen von sich, als ich einen Kuss auf ihren Hals drücke. Es gibt viele Stellen an ihrem Körper, die ich liebe, aber ihr Hals und ihre Titten gehören eindeutig zu meinen Lieblingskörperteilen. Brad neben uns räkelt sich in den Kissen. Er blinzelt verschlafen, ehe er sich auf den Ellbogen abstützt und unserem Treiben zuschaut. Joe nimmt meinen morgendlichen Überfall gelassen hin und ich müsste mich schon sehr irren, wenn ich nicht behaupten könnte, dass er auf begeisterte Zustimmung stößt.
Kurz darauf stoße ich sie. Langsam und sanft … etwas, worüber Brad, der weit weniger zurückhaltend ist, sich immer lustig macht. Doch gerade heute braucht Joe viel Zuneigung und Liebe. Es ist ihr Geburtstag und es wird auch immer der von Russel sein. So ist das bei Zwillingen nun mal, doch Rus ist tot und das bereits seit rund zweieinhalb Jahren. Ich kann es immer noch nicht glauben. Eine Unachtsamkeit, eine falsche Reaktion, ein kleiner Fehler … ich schlucke trocken und versuche mich auf Joe zu konzentrieren. Auch für mich ist dieser Tag nicht einfach. Er ist mit unzähligen Erinnerungen verbunden.

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NY Millionaires Club – Adam

Die bezaubernde Liv Keen (Katrin Lichters) setzt die Geschichten um den NY Millionaires Club mit einer wunderbaren Novelle um Adam fort.


ny-2Klappentext:
Adam Hadley ist Millionär, großspurig, höllisch gut aussehend und zu Lians Leidwesen auch noch bald ihr Stiefbruder.
Eine Woche vor der Hochzeit ihres Vaters und seiner Mutter kehrt er nach New York zurück, nicht nur um die bevorstehende Trauung zu torpedieren, sondern um auch noch ihr Herz zu stehlen. Doch während ihrer heftigen Schlagabtausche wächst die Leidenschaft für den britischen Bad Boy nur noch mehr, was ihrem Vater nicht verborgen bleibt, sodass die Kluft ihrer Familien immer größer wird. Kann Lian den Frauenhelden für sich gewinnen und wird es am Ende sogar eine Hochzeit geben?

Zum Cover:
Auch in Band 2 ist die Skyline von NY  zu bewundern. Adam und Lian vervollkommnen den ersten Eindruck. Als Cover einer Serie einfach perfekt.  Viola Plötz/Truelove Coverdesign zeigt einmal mehr ihr Können. Ein wunderschönes Cover!

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KW 40 | Bettina Kiraly nominiert von Jenny Effertz

Challange

Euch jede Woche mit einer Indie-Autor-Challenge zu beglücken ist unser Ziel und wir freuen uns wahnsinnig darüber, dass wir in letzter Zeit neue Autoren für unser Projekt gewinnen konnten. Leider ist die #IAC / #IndieAuthorChallenge auch nach über einem Jahr harter Arbeit noch nicht da, wo wir sie gerne hätten und daher haben wir heute eine Bitte an euch: Wenn euch unsere Geschichten gefallen, dann seid so gut und macht hier auf Facebook oder euren Blogs darauf aufmerksam. Redet über uns. Ihr findet auf der Seite Indie-Autor-Challenge Geschichten von Any Swan, Kathrin Lichters / Liv Keen, Mila Summers, Nicole König, Kerstin Steiner Autorin, Stefanie D. Murphy Author, Medusa Mabuse, D.L. Andrews – Autorin, Gabriele E. Fleischmann Autorin, Isabella Muhr / Zoe M. Lynwood, Autor Dietmar Hesse, Jessica Huber, Birgit Loistl, Jenny Effertz, Betty Kay, Denise Wolf und last but not least von mir Viola Plötz (Violet Truelove & Lindsay Lovejoy / Ava Innings) und es liegt uns wirklich am Herzen euch damit zu unterhalten. So und nun ganz, ganz viel vergnügen mit der Geschichte. (Viola Plötz und das Team)

1. Ordner (Der „Mensch“, nicht das Stehding, wo man was reinheftet) 2. Achterbahn
3. Zuckerwatte 4. Warteschlange 5. Hotdog 6. Kugelschreiber 7. Feuerzeug 8. Wasser 9. Show 10. Cowboy 11. Pferdeherde (grins) 12. Bulli (VW-Bus) 13. Schlafsack 14. Campingkocher 15. Kaffee
Funken
„Du gehst mir auf den Keks! Du bist ein richtiger Ordner!“
„Was hab ich mit einer Mappe gemeinsam?“, frage ich meinen aktuellen Mitbewohner.
„Der Mensch, nicht das Stehding, wo man was reinheftet!“ Mats‘ Kopf wird hochrot. „Ständig räumst du alles weg, und ich brauche tagelang, bis das Wohnzimmer wieder aussieht wie vorher!“
Unser Zusammenleben ähnelt verdammt einer Fahrt mit einer außer Kontrolle geratenen Achterbahn. Vor nicht mal vier Wochen bin ich her eingezogen, und schon möchte ich mich nach einer neuen Bleibe umsehen. „Auf den halbleeren Pizzakartons haben bereits Pilze gewuchert, die du nicht als Belag bestellt hast.“
„Es geht nicht um die Pizza. Unter den Sachen, die du weggeschmissen hast, waren auch meine Notenblätter.“
„Du kannst das Zeug längst auswendig klimpern. Also sei froh, dass jemand hinter dir her putzt.“
„Vielleicht mag ich mein Chaos einfach mehr als dich.“
Glaubt er, ich genieße seine Gesellschaft? „Dito. Kann es kaum erwarten, aus diesem Drecksloch auszuziehen.“
Ich schnappe mir meine Kamera und eine Jacke und trete die Flucht an. Kurz darauf schiebe ich mich durch die Menge im Wiener und mache Aufnahmen von Gesichtern in den Warteschlangen. Ein kleiner Junge, der mit großen Augen zusieht, wie die Zuckerwattemaschine dünne Fäden spinnt, bringt endlich wieder mich zum Lächeln. Als mein Magen knurrt, mache ich Pause. Habe ich bei meiner überstürzten Flucht Geld eingesteckt? In meiner Hosentasche finde ich einen Kugelschreiber, bei dem die Miene fehlt, und ein leeres Feuerzeug. Dann fischen meine Finger einen Zwanzigeuroschein aus der Gesäßtasche. Noch mal Glück gehabt.
Ich ergattere einen Hotdog und schlendere weiter.
„Du musst ihr eine Pause gönnen! Destiny geht es nicht gut.“ Die fordernde Stimme gehört zu einem jungen Mann mit kinnlangem Haar. Gerade piekt er mit einem Finger gegen die Brust eines älteren Herrn neben dem Ponykarussell. „Du quälst sie nur.“ „Vergisst du mal wieder, dass ich dein Boss bin, Uwe? Ich sage dir, was du zu tun hast, und nicht umgekehrt. Gib Destiny einfach Wasser. Ein paar Stunden schafft sie noch.“ Der Alte dreht sich um und geht.
Ich halte an und beobachte diesen Uwe bei seiner Arbeit. Er ist mir schon mal vor die Linse gelaufen. Die armen Tiere. Im hinteren Teil des Karussells ist eine Pferdeherde aufgemalt, die über die weite Prärie galoppieren. Die Ponys haben sicher noch nie so viel Freiheit gefühlt.
Uwe sieht hoch und bemerkt meinen Blick. Seine Augenbraue schießt in die Höhe. Statt wegzusehen, grinse ich ihn an. Er gefällt mir. Das kann er ruhig wissen. Als ich fertig gegessen habe, mache ich ein paar Fotos von Uwe und den Ponys.
Schließlich kommt er zu mir. „Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragt er.
„Hast du einen Tipp für einen Unterschlupf für diese Nacht für mich, Cowboy?“
Er zuckt mit den Schultern. „Sorry. Ich schlafe in einem umgebauten Bulli.“
„Cool! Klingt gemütlich.“ Mein Blick hält seinen fest.
„Du kannst heute gerne bei mir schlafen. Ist aber ziemlich kalt, und ich habe nur einen Schlafsack.“
Jetzt muss ich grinsen. „Dann müssen wir uns wohl aneinander kuscheln.“
Langsam nickt er. „Nach Dienstschluss kannst du mit zu mir.“

Ich strecke mich grinsend, als ich am nächsten Tag erwache. Was für eine spannende Nacht! Schnell ziehe ich mich an.
Uwe öffnet die Augen und gähnt. „Morgen.“
„Guten Morgen!“ Ich beuge mich über ihn und küsse ihn auf den Mund. „Gut geschlafen?“
Er nickt. „Wie ein Stein.“
„Hoffentlich bekommst du kein Problem wegen der Show, die wir abgeliefert haben.“
„Das interessiert hier niemanden. Willst du Kaffee?“, fragt er. „Ich habe Instantpulver hier. Du kannst Wasser auf dem Campingkocher heiß machen.“
Ich öffne die Schiebetür und stelle alles bereit. „Aber danach muss ich los.“ „Sehen wir uns heute Abend wieder, großer Schotte?“
Er ist ganz nett, außerdem geschickt mit Händen und Mund. Trotzdem habe ich mich in Gedanken bereits von ihm verabschiedet. „Mal sehen, Cowboy. Ich bin nicht auf der Suche nach was Festem.“
„Verstehe. Kannst dich ja melden, wenn du mal wieder eine Schlafgelegenheit brauchst.“
„In dem Fall bist du meine erste Wahl.“ Ich küsse ihn noch einmal auf den Mund, bevor ich mich mit dem Erhitzen des Wassers beschäftige. Sobald ich in die WG zurückkomme, werde ich mich bei Mats für seinen mangelnden Ordnungssinn bedanken.
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Besuch der Amazon-Academy-2016

karteIch wurde von Amazon eingeladen, auch 2016 in Berlin die Academy zu besuchen.

Zukunft der Möglichkeiten

Digitales Unternehmertum war der Leitbegriff für 2016.

Gerne bin ich der Einladung gefolgt, spannende Temen und das Treffen mit Kolleginnen, Kollegen und Freunden, reizte mich.
Berlin ist immer eine Reise wert, zu diesem besonderen Anlass ganz bestimmt.
So machte ich mich am Dienstag auf den Weg in die Hauptstadt. Den Berufsverkehr in dieser großen Stadt hatte ich völlig unterschätzt. Vom Autobahnende bis zu meiner Unterkunft in Friedrichshain benötigte ich knapp zwei Stunden. Irgendwann kam ich an und bezog mein Zimmer.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg. Zehn Minuten zur U Bahn, weitere für die vier Stationen bis zum Ort des Geschehens. Direkt vor dem Café Moskau kam ich an die Oberfläche.

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KW 39 | Jennifer Heine nominiert von Denise Wolf

Challange

Ganz neu im Indie-Autor-Challenge-Team ist Jennifer Heine Autorin. Sie wurde von der lieben Denise Wolf nominiert. Viel Spaß mit ihrem Challenge-Debüt. #IAC #IndieAutorChallenge

1. Natur 2. Park 3. Apfel 4. Mülltonne 5. Graffiti 6. Sternschnuppe 7. Schnee 8. Laub 9. Auto 10. Ampel 11. Duftkerze 12. Chips 13. Notizblock 14. Visitenkarte 15. Hund
»Betty, komm endlich«, grummelnd stehe ich auf der Straße und zerre an der Leine, während mein Hund meint, dass die Mülltonne ein hervorragender Ort ist, um ihr Geschäft zu verrichten. Es ist früh am Morgen, beinahe noch Nacht, kaum ein Auto ist auf den Straßen unterwegs. Eigentlich müssten wir nur die Dorfstraße entlang gehen, bis wir an dem wunderschönen Park vorbeikommen. Doch Betty hatte es zu eilig. Der Park ist die Visitenkarte des Dorfes, in dem ich wohne. Vor einigen Jahren gab es hier nichts außer unberührter Natur. Doch die Stadtflucht hat es notwendig gemacht, dass hier neuer Lebensraum geschaffen werden musste. Nachdem Betty fertig ist, überqueren wir die einzige Ampel im Dorf. Dann endlich erreichen wir den Wald, durch den wir gehen müssen, um zu meiner Arbeit zu gelangen. Ich löse die Leine von Bettys Halsband und fange an zu joggen.

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Wohnzimmer-Lesung bei Nicole Berger

nicoleAm Freitag hatte ich eine Einladung von Nicole zu ihrer Wohnzimmer-Lesung in Münster.
Emma S. Rose und Kathrin Lichters wollten uns aus ihren Büchern vorlesen.

Leider ist Kathrin am Vortag erkrankt und musste absagen. Emmas Mann Jens las für sie aus ihrem Buch, was ich sehr lieb fand.
Ich war wie immer bei längeren Fahrten zu früh und wollte es mir gerade im Auto gemütlich machen, als es am Fenster klopfte. Nicole war schon daheim, und wir besorgten zusammen noch ein paar Kleinigkeiten. Dann bot sie mir in der Küche einen Kaffee an und wir plauderten ein wenig.
Pünktlich kamen dann die anderen Gäste , bei unserem Kaffeeplausch verging die Zeit schneller als gedacht. Die Küche füllte sich und wir stellten uns vor, redeten über dies und das.


Wir setzten uns im Wohnzimmer, und Jens las uns aus „Carhill Sisters“ von Kathrin Lichters vor. Das machte er wirklich gut, wenn es denn Stimmte, dass er den Text nicht kannte. Hört mal rein. 

Wie ihr bemerken werdet, ist die Stimmung gut.

Nach seiner Lesung ging die Gesprächsrunde weiter. Zwischendurch aßen wir Kartoffelsalat, Würstchen und Frikadellen. Gesättigt sahen alle zu Emma.emma-lesen
Jetzt war sie dran. Sie las uns aus „Stolperfalle Liebe“ und alle hörten gebannt zu. Kein Laut war während der Zeit von uns zu vernehmen. Als sie fertig war, gab es Ablaus, sie wurde ausgefragt über ihre Arbeit, die vielen Bücher, die sie in den letzten Jahren geschrieben hatte.
Dann war es Zeit, um sich an Yvonnes Kuchen zu laben. Ein Hoch auf ihre Backkünste, mir schmeckte er sehr gut.
Zum Abschluss des Abends gab uns Emma noch einen kleinen Einblick in ihr neues Werk. Sie las die ersten Seiten aus „Herz oder Vernunft“ Wir waren beeindruckt.
Dann wurde es Zeit, wir verabschiedeten uns voneinander und jeder fuhr nach Hause.
Ich hoffe, das war nicht der letzte Abend dieser Art.

 

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KW 38 | Denise Wolf nominiert von Ava Innings

Challange

 

Es ist Samstag, eine neue Kurzgeschichte aus der #IndieAutorChallenge liegt für Euch bereit.
Heute begrüßen wir einen Neuzugang in unseren Reihen und präsentieren stolz die erste Geschichte von Denise Wolf.

Ganz viel Vergnügen beim Lesen. #IAC #Kurzgeschichte

 

1. Hasenmaske 2. Buddahstatue 3. Kerzenhalter 4. Federmäppchen
5. Schlüsselkarte 6. Maßband 7. Postkarte 8. Magnet 9. Schwein
10. Nähmaschine 11. Briefkopf 12. Locher 13. Kekse  14. Poster
15. Armband

 

Es war ein ganz normaler Montagabend. Nach der Arbeit hatte ich mal wieder Zeit, durch die Innenstadt zu schlendern. Ich kaufte ein paar Kekse und ein neues Federmäppchen, weil mein altes ausgedient hatte.
Unterwegs kam ich an einem hübschen Trödelladen vorbei und blieb davor stehen. Er wirkte etwas heruntergekommen, hatte aber eine nostalgische Note, die mir gefiel. Man konnte zwar kaum was vom Laden erkennen, dafür waren aber ein paar Gegenstände ausgelegt. Ich sah eine glänzend polierte Buddha-Statue und eine verstörende Hasenmaske. Ein seltsamer Laden.
Meine Neugier war geweckt. Vorsichtig öffnete ich die Tür und schob mich nun doch etwas nervös hinein. Mein Herz pochte aufgeregt. Es war düster. Nur ein paar Kerzen am Tresen brannten. Der Kerzenhalter selbst sah aus wie Knochenhände. Mir lief es kalt den Rücken herunter, aber ich ging trotzdem weiter und sah mir die Regale näher an. Ein paar Poster stapelten aufgerollt neben einem kleinen Haufen Postkarten. Auf einer der Karten konnte ich ein pinkfarbenes Schwein mitsamt Glücksklee erkennen. Auf einer anderen waren Nähutensilien wie Fadenrollen, Nähmaschine und ein Maßband auf einem Stück Stoff abgebildet. Sehr seltsame Karten.
Im nächsten Regal entdeckte ich ein feines Armband in einer Schatulle. Es funkelte geheimnisvoll in dem kaum vorhandenen Licht und sah sehr wertvoll aus. Vorsichtig streckte ich meine Hand aus und strich über die feinen Kristalle. Wie schön es war …
„Finger weg!“, bellte plötzlich eine heisere Stimme neben mir. Eine alte Frau stand direkt neben dem Regal und sah mich mit funkelnden Augen an. „Hier wird nicht einfach alles angetatscht. Schon gar nicht Schmuck. Nimm deine dreckigen Griffel da weg!“, zeterte sie weiter und beäugte mich misstrauisch. „Na, willst du weiter das Armband antatschen oder soll ich dir deine Hand abhacken?“ „Nein, ich …“, begann ich, doch als ich die Hand wegnahm und mich erneut nach der Alten umsah, war sie verschwunden.
Obwohl mir der Laden unheimlich war, schaute ich mich weiter um. Alles wirkte schmutzig, als hätte seit Monaten niemand mehr geputzt. Nachdem ich die letzte Regalreihe hinter mir gelassen hatte, stand ich vor einem Tresen, auf dem sich ein moderner Kassenautomat mit steckender Schlüsselkarte befand. Direkt daneben lagen Papiere und andere Büroutensilien wie ein Locher. Hier lag kein Staub. alles machte den Eindruck, als sei der Ladenbesitzer nur kurz weggegangen. Ich war schon im Begriff zu gehen, als mir etwas ins Auge stach. An der Rückseite der Kasse waren ein Foto und ein Brief mit einem Magneten befestigt. Auf dem Bild war eine ältere Dame zu erkennen. Moment mal! Das war die Alte, die ich beim Armband gesehen hatte! Neugierig nahm ich den Brief in die Hand. Auf dem Briefkopf erkannte ich ein Datum … 03.12.2001. Verwirrt las ich die Zeilen, blickte erschrocken auf und las sie erneut. Wieder und wieder und ich konnte es mit jedem Mal weniger glauben. Ich starrte auf die Fotografie und meine Hände begannen zu zittern. Eilig verließ ich den Laden und rannte zur Bushaltestelle zurück. Doch als ich aus einer Gasse eilte und über die Straße laufen wollte, kam plötzlich ein Bus auf mich zugeschossen … und überfuhr mich.

Die Alte stand an der gegenüberliegenden Seite und sah dabei zu, wie die junge Frau auf sie zu rannte. Sie wusste nichts von ihrem Schicksal. Und so sollte es bleiben, bis zum letzten Augenblick. Die Alte sah zu, wie der Bus das Mädchen überfuhr und lächelte. Das war das letzte Opfer, dachte sie sich und verschwand. Zurückblieb nur ein Brief, in dem stand:

Johanna,
ich schicke dir das Armband mit einer Bitte. Eine alte Zigeunerin hat mich verflucht. Ich werde nach meinem Tod an das Armband gebunden sein. Nur 13 Tote, die das Armband berühren, können mich erlösen. Bring mir diese Opfer!
In Liebe,
Astrid

 

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KW 37 | Ava Innings nominiert von Medusa Mabuse

Challange

Es ist Samstag, es ist Indie-Autor-Challenge-Time. Heute gibt es eine Geschichte von Ava Innings, die von Medusa Mabuse nominiert wurde und euch einen Auszug aus ihrer kommenden Novelle “NY Millionäre Club – Chandler” vorstellt. In die Geschichte musste sie 15 Wörter einbauen, die Medusa ihr vorgegeben hat. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen. (Viola Plötz)

1. Steuererklärung 2. Räumungsverkauf 3. Umzugskartons 4. Kabelsalat 5. Korkenzieher 6. Lesebrille 7. Kofferraum 8. Regenschirm 9. Lockenwickler 10. Geschenkpapier 11. Wasserglas 12. Tastatur 13. Geldbeutel 14. Parkplatz 15. Smartphone

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WILLOW
Diese Frau brachte sie um den Verstand. Wie konnte man an einem Samstagmorgen um kurz nach sechs so wunderbar aussehen und so eine unfassbar gute Laune haben? Die Haare ihrer Schwester saßen perfekt und sahen aus, als wären sie gerade erst frisch von den Lockenwicklern gerollt worden … was nicht stimmte: Nein, unfairer Weise sahen sie immer so aus.
Willow beneidete Harper um ihre wunderschönen Korkenzieherlocken und auch darum, dass diese in Kürze zu ihrem Verlobten ziehen würde. Der Umzugsdienst sollte in rund zwei Stunden da sein. Einen Parkplatz vor dem Haus, damit die Möbelpacker nicht unnötig schleppen mussten, hatten sie bereits reserviert. Es blieb also noch genug Zeit nach einem kurzen Frühstück, um die letzten Dinge zu verstauen. Harper hatte gestern bis spät in die Nacht ihre Steuererklärung gemacht und daher musste der Rechner samt Tastatur und Kabelsalat, den Drucker, externe Festplatten und USB-Hubs verursacht hatten, noch in einen Umzugskarton gepackt werden.
Sechs schweißtreibende Stunden später sah sie zu, wie der Speditionsdienst davonfuhr. Sie verstaute noch den Karton mit den Wassergläsern und einen Regenschirm in dem Kofferraum von Harpers Auto, ehe sie ihre Schwester in die Arme schloss und sagte: „Das wäre geschafft!“

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Was habe ich noch vor in diesem Jahr?

Die Zeit eilt in riesen Schritten durch das Jahr.
Bald schon beginnt in Frankfurt die Buchmesse. Diddis Bücherwiese ist dabei!
Die Karte  habe ich schon in meiner Messe-Tasche verstaut.

20160911_095511Da treffe ich viele Freunde, Autorinnen, Verleger.

Mit einer bezaubernden Dame plane ich ein Interview. Sie schreibt wunderbare Romane, hat jedoch neben dem Schreiben noch viel mehr zu erzählen. Da muss ich mich gut vorbereiten.

Einige Termine stehen jetzt schon fest: Die Leserparty am Freitag, das wird ein toller Abend. Hier werden die Gewinner des SKOUTZ AWARD 2016 verkündet. Danach geht die Party richtig ab. Das war in Leipzig schon eine tolle Fete.

 

 

Andere werden noch dazukommen, da muss ich erst einmal sondieren. Wer liest wann und wo – Blogger-Treffen bei Amazon ist Pflicht!

Samstag bin ich bei einem Eat & Greet meiner Freundinnen, den von mir geliebten Autorinnen, eingeladen. Da freue ich mich schon riesig drauf. Ein gelungener Abschluss der Messetage.

Als Homebase werde ich wohl wieder beim Autorensofa einkehren. Immer Freunde in der Nähe, Zeit für einen Kaffee, ein Gespräch, und irgendwo ein Platz zum verschnaufen. Ihr Lieben, ich versuche, euch nicht auf den Nerv zu fallen.
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