Ich wurde von Amazon eingeladen, auch 2016 in Berlin die Academy zu besuchen.
Zukunft der Möglichkeiten
Digitales Unternehmertum war der Leitbegriff für 2016.
Gerne bin ich der Einladung gefolgt, spannende Temen und das Treffen mit Kolleginnen, Kollegen und Freunden, reizte mich.
Berlin ist immer eine Reise wert, zu diesem besonderen Anlass ganz bestimmt.
So machte ich mich am Dienstag auf den Weg in die Hauptstadt. Den Berufsverkehr in dieser großen Stadt hatte ich völlig unterschätzt. Vom Autobahnende bis zu meiner Unterkunft in Friedrichshain benötigte ich knapp zwei Stunden. Irgendwann kam ich an und bezog mein Zimmer.
Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg. Zehn Minuten zur U Bahn, weitere für die vier Stationen bis zum Ort des Geschehens. Direkt vor dem Café Moskau kam ich an die Oberfläche.
Am Freitag hatte ich eine Einladung von Nicole zu ihrer Wohnzimmer-Lesung in Münster.
Emma S. Rose und Kathrin Lichters wollten uns aus ihren Büchern vorlesen.
Leider ist Kathrin am Vortag erkrankt und musste absagen. Emmas Mann Jens las für sie aus ihrem Buch, was ich sehr lieb fand.
Ich war wie immer bei längeren Fahrten zu früh und wollte es mir gerade im Auto gemütlich machen, als es am Fenster klopfte. Nicole war schon daheim, und wir besorgten zusammen noch ein paar Kleinigkeiten. Dann bot sie mir in der Küche einen Kaffee an und wir plauderten ein wenig.
Pünktlich kamen dann die anderen Gäste , bei unserem Kaffeeplausch verging die Zeit schneller als gedacht. Die Küche füllte sich und wir stellten uns vor, redeten über dies und das.
Wir setzten uns im Wohnzimmer, und Jens las uns aus „Carhill Sisters“ von Kathrin Lichters vor. Das machte er wirklich gut, wenn es denn Stimmte, dass er den Text nicht kannte. Hört mal rein.
Wie ihr bemerken werdet, ist die Stimmung gut.
Nach seiner Lesung ging die Gesprächsrunde weiter. Zwischendurch aßen wir Kartoffelsalat, Würstchen und Frikadellen. Gesättigt sahen alle zu Emma.
Jetzt war sie dran. Sie las uns aus „Stolperfalle Liebe“ und alle hörten gebannt zu. Kein Laut war während der Zeit von uns zu vernehmen. Als sie fertig war, gab es Ablaus, sie wurde ausgefragt über ihre Arbeit, die vielen Bücher, die sie in den letzten Jahren geschrieben hatte.
Dann war es Zeit, um sich an Yvonnes Kuchen zu laben. Ein Hoch auf ihre Backkünste, mir schmeckte er sehr gut.
Zum Abschluss des Abends gab uns Emma noch einen kleinen Einblick in ihr neues Werk. Sie las die ersten Seiten aus „Herz oder Vernunft“ Wir waren beeindruckt.
Dann wurde es Zeit, wir verabschiedeten uns voneinander und jeder fuhr nach Hause.
Ich hoffe, das war nicht der letzte Abend dieser Art.
Die Zeit eilt in riesen Schritten durch das Jahr.
Bald schon beginnt in Frankfurt die Buchmesse. Diddis Bücherwiese ist dabei!
Die Karte habe ich schon in meiner Messe-Tasche verstaut.
Da treffe ich viele Freunde, Autorinnen, Verleger.
Mit einer bezaubernden Dame plane ich ein Interview. Sie schreibt wunderbare Romane, hat jedoch neben dem Schreiben noch viel mehr zu erzählen. Da muss ich mich gut vorbereiten.
Einige Termine stehen jetzt schon fest: Die Leserparty am Freitag, das wird ein toller Abend. Hier werden die Gewinner des SKOUTZ AWARD 2016 verkündet. Danach geht die Party richtig ab. Das war in Leipzig schon eine tolle Fete.
Andere werden noch dazukommen, da muss ich erst einmal sondieren. Wer liest wann und wo – Blogger-Treffen bei Amazon ist Pflicht!
Samstag bin ich bei einem Eat & Greet meiner Freundinnen, den von mir geliebten Autorinnen, eingeladen. Da freue ich mich schon riesig drauf. Ein gelungener Abschluss der Messetage.
Als Homebase werde ich wohl wieder beim Autorensofa einkehren. Immer Freunde in der Nähe, Zeit für einen Kaffee, ein Gespräch, und irgendwo ein Platz zum verschnaufen. Ihr Lieben, ich versuche, euch nicht auf den Nerv zu fallen. „Was habe ich noch vor in diesem Jahr?“ weiterlesen →
Corinna Rindlisbacher, Telse Maria Kähler , das Organisationsteam, haben in diesem Jahr zum dritte Autorentag im Pavillion eingeladen.
Als Gastautoren dabei: Dane Rahlmeyer, Laura Kier, Stephanie Lammers, Nina Suslik, Heike Pfingsten-Kleefeld
Corinna Rindlisbachers Beziehungen nach oben waren fast zu gut. Die Sonne knallte vom Himmel und ließ uns ganz schön schwitzen.
Nach der offiziellen Begrüßung durch die Orgaisatoren und Diana Müller ,, der 1. Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins Tankumsee Samtgemeinde Isenbüttel wurde es spannend.
Bianca Bolduan, die Gründerin der „Buchhandlung „Wortwerke“ erzählte von ihrer Idee, die Selfpublischer in eine Buchhandlung zu bringen. Nicht in irgendeine, nein, eine Buchhandlung nur für Kleinverlage und Selfpublisher. Im Oktober 2015 in Bad Segeberg gegründet, setzte sich das Konzept schnell durch. Die Zweite eröffnete in Husum, zur Zeit sind es fünf Buchhandlungen, die nächsten sind bereits in Planung oder am Entstehen.
Über „Wortwerke“ berichte ich demnächst ausführlich.
Dann ging es zum Programmpunkt “ Autoren mit Autoren und Autoren mit Lesern im Gespräch“ Eine wichtige Zeit, für den Austausch mit Kollegen, die ich ja nur zwei, drei Mal im Jahr treffen konnte. Auch neue Bekanntschaften sind entstanden.
Ich versuchte einen Live-Stream, doch das Netz war hier nicht so gut. Nach ein paar Minuten brach ich den ab. Aber seht selbst.
Am 28. August ist es wieder soweit, der dritte Autorentag am Tankumsee lädt uns alle zum Kommen ein. Hoffentlich spielt das Wetter mit, doch so wie ich Corinna Rindlisbacher kenne, hat sie mit ihrem strahlenden Lächeln einen guten Draht nach oben.
Der Autorentag ist und bleibt, nach Aussage der Initiatorinnen, ein Forum nur für Selfpublisher!
Heute hatte ich völlig unerwartet einen Brief vom Autorensofa im Briefkasten.
Die Einladung zum Event „Das Autorensofa – Triff deinen Autor“
Ich bin stolz, natürlich nehme ich die Einladung an. Danke, Andrea Bielfeld und allen Autoren vom Sofa. Ich freue mich …
PS: Da gibt es hinterher bestimmt viel zu berichten.
Ich war eine Woche in der Toskana. Entspannung pur, ein anderes Lebensgefühl, aber auch Schreiben, interessante Gespräche und wunderbare Momente mit den Kolleginnen und Michael, unserem Mentor.
Ein Autoren-Workshop der besonderen Art in einer wundervollen Landschaft.
Nach elf Stunden Fahrt endlich da. Die Räume der Unterkunft bewundern, Schlafräume verteilen und das erste Essen in Italien. Ein kleines, niedliches Lokal in Seggiano, dem nächstgelegenen Ort. Ein gemütlicher Abend zum Abschluss eines langen Tages auf den Autobahnen Europas. Ein wenig hatten wir uns ja schon auf der Autofahrt kennengelernt.
Am nächsten Morgen begannen wir mit dem, warum wir gekommen waren,. Dem Schreiben in entspannter Stimmung und wundervollen Umgebung. Mit viel Kaffee, einer Zigarette, dieses Laster teilte ich mit einer bezaubernden Kollegin, ging das locker in die Tastatur. Die Damen entdeckten dafür die die Terrasse vor der Küche auf ihrer Wohnebene. Ich hatte ein Zimmer mit einem netten Vorplatz für den Morgen, nachmittags, mit der Aussicht auf die Hügel, schrieb ich unter einer Eiche.
An der frischen Luft machte das Arbeiten riesigen Spaß. Das Wetter war in der Woche unser Freund, die Regen-Meldungen aus der Heimat konnten uns die Zeit nicht vermiesen.
Wir haben nicht nur gearbeitet. Es wurden Ideen ausgetauscht, Erfahrungen als Selfpublisher besprochen und Zeit für zwei Ausflüge hatten wir auch. Auf eine wunderbare Landschaft trafen wir im Val d’Orcia, nicht umsonst ein Weltkulturerbe. Die richtige Umgebung für Postkarten.
Gegessen haben wir natürlich auch. An einigen Tagen versorgten wir uns selbst. An einem Abend wurden wir von Michael entführt. Über Waldwege tief hinein in die Berglandschaft. Die letzten Meter mussten wir zu Tonis Reich, dem wunderbaren Menschen, der uns auftischte, zu Fuß zurücklegen.
In wunderbares Ambiente erwartete uns. Das Essen ist nicht mit Worten zu beschreiben.
Als es dunkel wurde, verzauberten die Elfen mit ihren Lichtpünktchen den Wald.
Es war eine rundum gelungene Reise. Gute Gespräche, interessante neue Blickwinkel, für mich ein Plot und die ersten Seiten eines Romans, ich konnte von dem „Urlaub von der Wirklichkeit“ nicht mehr erwarten.
Danke Andrea, Bettina und natürlich Michael, dem Chefe für die tollen Tage.
Habe ich Interesse erweckt? Schaut mal bei Arte Vio, da erfahrt ihr alles über die nächsten Termine. Doch … eine Tour im nächsten Jahr ist wieder unsere!
Zum Abschluss noch ein entspanntes Lächeln von mir für euch alle.
In Leipzig erzählte Andrea mir von ihrer Lesung in Rendsburg, das Autorenfrühstück. Der Termin passte gut, denn in der Woche hatte ich Urlaub. Ich fuhr am Freitag gen Norden um das Wochenende zu genießen, Freundinnen zu treffen und viele Fotos zu schießen. Den Abend verbrachte ich vor dem Rechner im Hotelzimmer. Eine Kurzgeschichte wartete auf ihr Ende.
Am Samstag in der Früh ging es dann ins Kino. Nein, nicht, um einen Film zu sehen. Hier sollte die Lesung stattfinden. Ich freute mich schon auf die Gastgeberinnen.
Sie konnten sich hier leider nicht auf ihrem roten Sofa niederlassen, dafür hatte man ihnen einen bequemen, blauen Sessel hingestellt, der unsere Aufmerksamkeit erregte. Ein klasse Teil, das wir gerne mit nach Hause genommen hätten!
Andrea Bielfeldt hatte fünf bezaubernde Autorinnen vom Autorensofa in den hohen Norden eingeladen, und sie kamen gerne. Heute lasen neben ihr Katharina Burghadt aus Moodcoocking und Silvia Konnerth wollte uns mit einem Ausschnitt aus Mit Schirm, Carme und Kaktus verzaubern.
Die Lokation, ein Kinosaal der anderen Art, versprach
uns Zuhörern zwei tolle Vormittage. Ich holte mir das Frühstück und wartete gespannt auf den Start.
Nach der offiziellen Begrüßung durch die Veranstalterin und die nette Kinobesitzerin begann es mit einer Halben Stunde aus Von Null auf Liebe.
Die Autorin begeisterte durch die erfrischende Art ihres Vortrages und die Geschichte.
Nach einer kurzen Pause ging es in Runde zwei und drei. Auch Katharina und Silvia begeisterten das Publikum mit ihren Geschichten . Etwas tiefer könnt ihr euch davon in kleinen Filmen überzeugen.
Andrea …
Katharina …
Es war ein gelungener Vormittag, darin waren wir uns einig. Zum Ende trafen wir uns noch auf eine Kaffee, bei mir ein Alkoholfreies, zum gemütlichen Gespräch zu viert.
Über den Sonntag berichte ich auch noch, allen einen schönen Tag.
Foto: Viola Plötz Von rechts nach links: Viola Plötz, Nina Rücker, Mila Summers, Jil Aimée, Anja Eli-Klein, Sandra Neumann, Dietmar Hesse.
Natürlich müssen alle, die leider nicht dabei sein konnten, auch ihren Platz bekommen. Darum hier alle Autorinnen, die bei Schneegestöber mitgewirkt haben in einer Reihe.
Warum habt ihr die Stiftung besucht, werdet ihr euch fragen.
Mila Summers, die Initiatorin von #Schneegestöber hat das so formuliert. „Gestern war es dann endlich so weit. Dank euch waren wir in der glücklichen Lage der Stiftung 2.222€ zukommen lassen zu können und damit nicht genug. Alles, was zukünftig für dieses Buch eingenommen wird, geht direkt an die Bärenherz Stiftung.“
In den Räumen der Stiftung wurden wir von Anja Eli-Klein und Nina Rücker aufs Herzlichste begrüßt.
Der Grundgedanke kam Ende November 1999 auf, schwer kranken Kindern ohne Heilungschance gemeinsam mit den Eltern, Schwestern und Brüdern die letzte Zeit zu verschönern. Am 9. April 2002 wurde die Einrichtung in Wiesbaden eröffnet. Im Oktober 2003 wurde die Bärenherz-Stiftung gegründet.Finanziert wird sie nur durch Spenden.
Wir wurden ausgefragt, und Mila Summers hat ihnen die Entstehungsgeschichte der Anthologie erzählt. dabei wurden die Autorinnen, die leider nicht dabei sein konnten, auch angesprochen.
Dann sahen wir uns gemeinsam den Imagefilm der Stiftung an.
Der Film brachte Tränen in unsere Augen. Die Kolleginnen (Mila, Sandra, Jil, Viola) und ich brauchten Taschentücher. Die Worte der Eltern zeigten uns wie wichtig es ist, die speziellen Bedürfnisse der Kinder zu verstehen . Kinder ,Eltern und Geschwister auf dem letzten Rest des Weges zu unterstützen, die Kleinen in Würde gehe zu lassen.
Ein kleines Geschenk durften wir mit nach Hause nehmen. Ein schönes Buch über das Hospiz, die Arbeit und die Mitarbeiter. Und jede einen kleinen Bären mit einem Herz in den Händen. Meiner bekam von Viola spontan den Namen Lina.
Das ist eine so großartige Einrichtung, wir würden uns freuen, wenn auch Ihr sie weiterhin unterstützt. Direkt über die Website http://www.baerenherz.de/spenden-helfen/ oder indem ihr das Buch kauft.
Dann zeigten sie uns noch Räume der Einrichtung, natürlich haben wir die Pflegekinder nicht gestört.
Der Toberaum, genau das Richtige, um die Geschwister auf andere Gedanken zu bringen. Eine Rutsche, ein Bällebad, sogar ein Sandsack, um seinen Frust abzureagieren, alles war vorhanden.
Oder der Musikraum, die Welt durch Töne und Schwingungen sehen. Wir durften alle einmal in der Klangwiege sitzen und uns von den Tönen berauschen lassen.
Den „Snoezelenraum“. Ein Raum zum Versinken in die Unendlichkeit. Alles in weiß, ein Wasserbett, wunderbare Musik, gedämpftes Licht, Sterne werden projiziert, einfach zum Träumen.
Gleich nebenan der „Raum der Stille“. Zwei Künstler haben ihn gestaltet.
Ein Raum um sich zu sammeln, inne zu halten. Auch die Aufbahrung, Verabschiedung des toten Kindes, Sargbemalung, der Trauerkreis und die Begleitung der Eltern und Geschwister finden hier statt.
Zum Abschluss durften wir in den Garten der Erinnerung hinter dem Haus. Die Eltern und Geschwister legen hier nach dem der Liebste den weiteren Weg jetzt allein gehen muss, eine Stein mit Namen ab. Das war mir zu privat. Ich habe kein Foto gemacht.
Nach der Verabschiedung gingen wir, zwar etwas bedrückt, doch mit dem Gedanken, alles richtig gemacht zu haben. Es waren zwei Stunden der Einkehr, des tief in sich Gehens. Wir haben alle unsere persönlichen Eindrücke mitgenommen. Die Autorinnen mit kleinen Kindern hat es sehr mitgenommen, doch auch sie haben das Schöne und die Kraft , die hier vermittelt wird, verinnerlicht.
Ich sitze hier auf dem Sofa und relaxe. Plötzlich trifft es mich wie ein Blitz. Heute ist Mittwoch, nur noch morgen früh zur Arbeit.
Übermorgen geht es ab nach München.
Jetzt aber aufwachen, Dietmar. Die Küche wartet auf Dich als Spülmaschine, der Koffer will gepackt werden, die Tasche mit allem Wichtigen bestückt.
Akkus laden, für Fotoapparat und Camera, an was ich da alles denken muss.
Fünf Tage bin ich unterwegs, habe ja auf der Rückreise noch einen Zwischen-Stop in Wiesbaden.
Noch einmal die Kontrolle, habe ich mir alle Adressen notiert? Unterkunft in München mit Telefonnummer, Gabelbissen, Hotel in dem der Selfpublishing-Day stattfindet?
Da habe ich noch viel zu schaffen. Vielleicht sollte ich doch besser absagen?
Lach, nein bestimmt nicht, dann muss ich jetzt hat mal meinen Hintern bewegen.