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KW 31 | Any Swan nominiert von Nicole König

Challange
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Any Swan

Heute mit einer Geschichte von Any Swan. Nominiert wurde Any von Nicole König.

1. Malaga – 2. Cabrio – 3. Basilikum  – 4. Liebestöter  – 5. Kameraüberwachung – 6. Doppelstockbett – 7. Swimmingpool – 8. Gedächtnistraining – 9. Liebesspiel – 10. Mona Lisa – 11. Olivenbaum – 12. Garage – 13. Kacheln – 14. Moorhuhn – 15. Kreislauf

Was hatte mich nur geritten, dass ich mich auf einen Rucksacktrip quer durch Spanien eingelassen hatte? Die Landschaft fernab von den Touristenhochburgen war wunderschön, gar keine Frage. Auch das Naturschutzgebiet nahe Malaga, in dem ich mein erstes Moorhuhn zu Gesicht bekam, war eine absolute Augenweide. Doch leider hatte ich mir beim Abstieg von einem kleinen Berg den Fuß verstaucht und jeder Schritt war eine reine Qual. Allmählich merkte ich, wie die Anstrengung mir zudem auf den Kreislauf schlug.
„Ich kann nicht mehr. Ich brauche eine Pause“, gab ich erschöpft von mir und ließ mich unter einem alten knorrigen Olivenbaum seitlich an der Straße nieder. Eigentlich war es eher ein Schotterweg und wir liefen seit einer gefühlten Ewigkeit hier entlang, ohne einem Wagen begegnet zu sein. Ich lehnte meinen Kopf gegen den Stamm und atmete tief durch.
Meine beste Freundin Melissa hockte sich vor mich hin, zog ihren Rucksack vom Rücken und gab mir daraus eine Wasserflasche, die ich dankend annahm.

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KW 30 | Nicole König nominiert von Ava Innings

Challange
NicoleMit diesen spannenden 15 Begriffen, die ich von Ava Innings erhalten habe, entführe ich euch nach Elba in das Hotel der Familie Alberti. Wo auch mein neuer Roman „Liebe in Italien“ spielt.

1. Yogalehrer – 2. Hund  – 3. Zeitung  – 4. Heftpflaster – 5. Gürtelschnalle  – 6. Katzenklappe – 7. Rose – 8. Reisekoffer – 9. Kopfschmerzen – 10. Beinbruch – 11. Tacker – 12. Hörspiel – 13. Füller – 14. Papierkorb – 15.

Altlasten „Jenny?“, ruft mich Adrian vom anderen Ende der Lobby und winkt mir hektisch zu. Ich deute ihm an, dass ich fünf Minuten brauche, bevor ich zu ihm gehen kann. Denn ich war gerade dabei die verwelkte Rose vom Tresen in den Papierkorb zu werfen, und die Zeitungen für unsere Gäste zu richten, als ich eine Frau mit einem weinenden Kind auf mich zukommen sehe.
„Mats, jetzt beruhige dich doch“, fleht die Mutter ihn verzweifelt an und an mich gerichtet, sagte sie:
„Wissen Sie, er weint schon den ganzen Morgen. Wir haben seine Hörspiele vergessen, sodass er gestern erst spät eingeschlafen ist und aus dem Grund ist er heute nur am Weinen. Gibt es hier eine Möglichkeit Hörspiele in deutscher Sprache zu kaufen?“
Fieberhaft überlege ich, ob der kleine Elektronikmarkt auf der Insel diese führt.
„Es könnte sein, dass sie diese bei Luigi finden, aber vermutlich nur auf Italienisch.“
Sie atmet bei meiner Aussage tief durch.
„Warum laden wir die Hörspiele nicht aus dem Internet direkt auf Ihr Handy?“, schaltet sich jetzt unser neuer holländischer Praktikant ein.
„Meinen Sie, das geht?“
„Ja, natürlich. Die können wir abspeichern und Sie haben immer ausreichend Gute- Nacht-Geschichten für Ihren kleinen Sohn dabei.“
Anerkennend nicke ich Bastian zu. „Kümmerst du dich bitte darum?“, frage ich ihn.
„Ja, sehr gerne.“
Seitdem ich im Hotel Royal Alberti auf Elba als Empfangsleitung arbeite, habe ich schon eine Menge erlebt, da ist ein fehlendes Hörspiel das geringste Problem. Gerade die Situation letzte Woche, mit den beiden älteren Damen Ulla und Katharina, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Noch immer bereitet es mir Kopfschmerzen, wenn ich nur daran denke. Vor Wut darüber keine passende Lösung gefunden zu haben, hätte ich am liebsten in den Tacker gebissen. Nicht nur, dass es zu einer Doppelbuchung kam, nein, ein Masseur war gleich ganz ausgefallen. Glücklicherweise war Enya zur Stelle und konnte mich unterstützen.
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Mein Weg zum Star – Marena Jovic

Die liebe Marena Jovic hat mir erlaubt, ihre Kurzgeschichte hier auf meinem Blog zu veröffentlichen.
Ich danke ihr dafür ganz herzlich.

Es ist eine Geschichte aus der Anthologie des Autoren Netzwerks. Sommer und Mehr, Sommer und noch Mehr, zwei Sammlungen für einen guten Zweck.
Dies ist also eine Kurzgeschichte, um euer Interesse an den zwei Büchern zu wecken!

 

Marena Jovic wurde am 30. April 1970 in Wismar an der Ostsee geboren. Nach ihrer Lehre auf der schönen Insel Rügen zog sie in die Hansestadt Rostock. Seit vierzehn Jahren lebt sie wieder in ihrem Elternhaus nahe ihrer Geburtsstadt.

DSCI0398Das Lesen war eher ihre Leidenschaft, mit Schreiben hatte sie nicht viel am Hut. Das änderte sich jedoch, seit sie eine Kurzgeschichte für die Anthologie „Sommer und mehr“ des Autoren_Netzwerkes verfasst hat. Jetzt lässt sie eigene Ideen im Kopf entstehen und bringt diese auf Papier.

So wurden drei Kurzgeschichten in die Anthologie „Farbspiel“ des Karina-Verlages aufgenommen.

Einige kleine Projekte warten darauf, fertiggestellt zu werden.

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Mein Weg zum Star

Wie jeden Tag liege ich an diesem traumhaften Sandstrand und genieße meinen Urlaub. Die Sonne brennt, was jedoch durch die kühle Seeluft abgemildert wird. Aber mein vom Baden nasser Bikini wird so wenigstens schnell trocken. Ebenso  überzieht eine schöne Bräune meinen Körper.

Während meine feuchte Haut durch die Wärme der Sonne anfängt zu prickeln, döse ich vor mich hin.

Da habe ich mich doch tatsächlich darauf eingelassen, eine Kurzgeschichte zu schreiben. Es hat lange gedauert, aber dafür ist sie hoffentlich gut geworden.

Jetzt werde ich versuchen, mich auf meine tägliche Arbeit zu konzentrieren, denn das Schreiben nahm einen großen Platz ein. Vor gut drei Wochen erschien die Anthologie. Seither wurden bereits viele Bücher verkauft, was mich wirklich freut. Es ist nur ein kleiner Verlag, deshalb ist meine Freude umso größer.

Plötzlich reißt mich das Vibrieren des Handys aus meinen Gedanken.

Nach einem kurzen Hallo meldet sich meine Verlegerin: »Lea, bist du es?«

»Ja natürlich, warum fragst du? Kennst du meine Stimme nicht mehr?«, gebe ich lachend zurück.

»Doch, sicher, aber weißt du, ich hab da was für dich.«

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KW 29 | Ava Innings nominiert von Medusa Mabuse

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1. Hausschlüssel – 2. Stehcafé  – 3. Gitarrenhals – 4.  Petrischale
– 5. Schnuller – 6. Spaghettizange – 7. Einkaufskorb  – 8. Warteschlange  – 9. Fußmarsch – 10. Selfie – 11. Feierabend – 12. Badewanne – 13. Reisebüro – 14. Führerschein-  15. Fotografie

Nachdenklich betrachte ich das Selfie, das uns drei in dem Hotelzimmer zeigt, in dem wir unsere erste Liebesnacht verbracht haben. Rory grinst über beide Ohren und sieht so verdammt heiß aus, dass ich hart schlucken muss. Diese Fotografie erinnert mich immer daran, was wir – wenn auch nur für kurze Zeit – hatten. Hoffentlich geht es ihm ebenso. Ich schicke ihm die Aufnahme und bete, dass er bald zur Besinnung kommt, denn ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie lange ich es noch aushalte, mir anzusehen, wie die Groupies sich in die Warteschlange einreihen, um von ihm flachgelegt zu werden.
Auch Brads Geduld scheint langsam am Ende zu sein. Wobei er es aus einer anderen, sehr viel pragmatischeren Perspektive betrachtet. Wie sagte er gestern so schön? „Sonst musst du dann doch irgendwann auf dein Schnuller-Glück aus der Petrischale zurückgreifen.“ Ich weiß, dass er Angst hat, dass ich ihn verlasse, weil er mir kein Baby machen kann, doch ich bin erst zweiundzwanzig und es ist noch viel zu früh, um sich darüber Gedanken zu machen. Ich stecke das Handy weg und greife zu der Gitarre, die neben mir auf dem Sofa liegt. Meine Finger schließen sich um den Gitarrenhals und ich beginne zu spielen. Ein Geräusch lässt mich zusammenzucken und ich blicke auf. Tiger steht auf der Arbeitsplatte und reibt sich an den Kochutensilien, die an einer Leiste an der Wand hängen.

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KW 28 | Medusa Mabuse nominiert von Dietmar Hesse

Challange

Medusa MabuseAn den Worten meines lieben Kollegen Dietmar wäre ich fast gescheitert. Ich trug mich sogar mit dem Gedanken, die Geschichte abzusagen, doch so einfach kam ich doch nicht davon.

1. Mikrofon – 2. Autobahn – 3. Filet-zitronenrolle – 4.  Hausarbeit – 5. Zelt – 6. Bluse – 7. Squaredance – 8. Regenbogen – 9. Stress – 10. Eidechse  – 11. Bügeleisen – 12. Tanga – 13. Marker – 14. Kabrio – 15. Brunftschrei

»Endlich Wochenende«, rufe ich euphorisch durch die Wohnung, als ich nach Hause komme. Jetzt erst einmal etwas zum Essen machen und dann mal sehen.
Mein Gewissen war da anderer Meinung. ’Keine Zeit zum Kochen. Es gibt Wichtigeres.‘
Das stimmt. Für die Aufnahme von Leseproben brauche ich ein besseres Mikrofon. Anhand von Prospekten lese nun im Internet Kundenmeinungen zu einigen. Artikel, die mir danach interessant erscheinen, streiche ich mit einem Marker an, alles andere werfe ich in den Müll. Am Ende habe ich genau drei zur Auswahl, von denen ich eins auf meine Wunschliste auf einer großen Verkaufsplattform setze.
Aus Langeweile betrachte ich anschließend noch die Artikel, die sich andere Kunden danach angesehen haben. Eine schicke Bluse zum Beispiel.
’Du hast eine Bluse‘, meldet sich mein geiziges Gewissen. ’Wie wärs mit dem Zelt daneben?‘ »Wofür?«, frage ich laut. »Ich gehe nicht campen.«
’Schade eigentlich. Stell dir doch mal vor: Mit dem Kabrio, offenes Verdeck, der Sonne entgegen. Anhalten, wo es dir gefällt und unter den Sternen übernachten.‘
»Bei meinem Glück lande ich auf der Autobahn mitten im größten Stau der Urlaubssaison und darf mir auf einem überfüllten Campingplatz das Nachtlager mit Eidechsen teilen«, entgegne ich sarkastisch.
’Oh, wir sind heute zickig. Na gut. Was ist mit dem Tanga?‘
»Was soll damit sein?«
’Nichts für dich?‘
»Sag mal, spinnst du? Wann habe ich jemals … Du nervst!« Mir ist die Lust am Online-Bummeln vergangen und ich klappe meinen Laptop geräuschvoll zu.
’Das solltest du nicht tun.‘
»Was!?«
’Deinen Läppi schließen.‘
»Doch! Ich habe anderes zu tun. Hausarbeit zum Beispiel. Außerdem wartet ein riesiger Wäscheberg.« Entschlossen stehe ich auf und gehe ins Schlafzimmer.
’Dein Bügeleisen ist kaputt. Du könntest dir Online ein neues kaufen.‘
Zögernd kehre ich an meinen Arbeitsplatz zurück. Kaum habe ich mich erneut auf die Verkaufsplattform eingewählt, meckert mein Gewissen schon wieder.
’Vergiss das Bügeleisen. Suche lieber nach einer passenden Musik zur Inspiration. Squaredance, das würde doch für deinen Roman passen, der in Texas spielt.‘
Es ist richtig. Zum Schreiben brauche ich Musik. Aber die muss mir auch gefallen. Hinzu kommt, dass ich dieses Skript im Moment zugunsten eines anderen hintangestellt habe. Viel lieber möchte ich mit Samantha und Derek vorankommen. Becca und Nicholas müssen warten.
’So wie der Regenbogen?‘
Mein Gewissen macht Gedankensprünge, denen ich oft nicht folgen kann. »Regenbogen?«
’Der Roman von Uwe. Schon vergessen?‘
»Oh«, gebe ich kleinlaut zu. »Over the Rainbow, Band zwei. Richtig. Der wartet ja noch auf Überarbeitung.«
’Wie so vieles andere. Du hast versprochen, heute noch eine Geschichte für die #IndieAutorChallenge abzuliefern.‘
Ja, das auch noch. Ich spüre, wie sich Stress in mir breit macht. Dagegen soll ein Urschrei helfen, doch was sich meiner Kehle entringt, gleicht eher dem missglückten Brunftschrei eines heiseren Hirschen.
’Das hilft dir auch nicht. Konzentrier dich lieber. Schreib!‘
»Ich versuche es ja! Aber ich habe Hunger!«
’Eben hast du dir noch Mikrofone angesehen.‘
»Ja und?«
’Da dachtest du noch nicht ans Essen.‘
»Nein.«
’Und warum jetzt?‘
»Wegen dem Wort für die Challengegeschichte. Filetzitronenrolle.« Ich muss tatsächlich schlucken, bei dem Gedanken an ein zartes Filet …
’Lass das. Denk nicht dran. Trink lieber einen Schluck Wasser. Ist sowieso besser für deine Figur.‘
»Na recht schönen Dank auch. Was ist damit nicht in Ordnung?«
’Gar nichts. Aber es soll ja auch so bleiben. Findest du nicht?‘
Darauf antworte ich nicht.
’Also, was ist jetzt? Schreibst du?‘
»Nein«, gebe ich bockig zurück.
’Solltest du aber.‘
»Ich will nicht.«
’Ich will nicht‘, wiederholt mein Gewissen nachäffend und ich schwöre, ich würde es erwürgen, wäre es greifbar.
’Du würdest tatsächlich zum Mörder?‘, fragt es mich. ’Da fällt mir ein: Was ist mit dem Krimi, den du schreiben willst? Auch auf Eis gelegt?‘
»Ich arbeite daran.«
’Jetzt gerade?‘
»Ja, ich entwickle eine gewissenlose Figur.«
Zuerst Stille und dann: ’Filetzitronenrolle … klingt wirklich gut. Kochst du?‘
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Zwillingsgeburt – Sommer und Mehr – Sommer und noch Mehr

Die Zeit des Wartens hat ein Ende, beide Anthologien könnt ihr jetzt kaufen!

Sommer_und_Mehr

Die Autoren Band 1 – Sommer und Mehr:
Alexander Courz – Alexander Frost – Alexander Grun – Christine Kayser – Claudia Wieland – Curly Sue Glander – Dorothe Reimann – Erik Huyoff – Franziska Witt – Hilde Willes – Liandra diLuna – Lyl Boyd – Manuela Efthimiadis – Marion Kreft – Mila EnWood – Nicol Lange – Peter Caprano – Sabine Kohlert – Sam Freythakt – Susanne Ulrike Maria Albrecht – Sybille B. Lindt – Tina Reinhardt – Tuula Schneider – Willie Benzen

Sommer_und_noch_MehrDie Autoren Band 2 – Sommer und noch Mehr:
Agnes M. Holdborg – Arvid Zaremba – Bernd Daschek – Dietmar Hesse – Gabi Büttner – Grete B. – Helga Henschel – Ilse Campell – Jennifer Heine – Katharina Rambeaud – Linda Marie Haupt – Lotte R. Wöss – Malgorzata Rosenblatt – Marena Jovic – Maruschya Markovic – Medusa Mabuse – Nadin Brunkau – Neal Skye – Rodolfo Nicola – Sandra Karin Foltin – Silvia Nagels – Uwe Tiedje – Walter Zeis

Sommer und Mehr. Eine Anthologie für einen guten Zweck ist ab heute im Handel.
Ein Thema, das der Fantasie viel Spielraum lässt. 47 Autorinnen und Autoren aus dem Autoren Netzwerk haben sich darauf eingelassen. Herausgekommen sind 39 Kurzgeschichten und acht zauberhafte Gedichte.
Verpackt in zwei Bücher ist es das Lese-Erlebnis für den Sommer. Ob am Strand, im Liegestuhl am Pool oder am Abend  auf dem Zimmer, Kurzgeschichten zum Thema Urlaub gehen immer und zwingen keinen, Stundenlang dabei zubleiben. Genau das Richtige für die Unterhaltung zwischendurch!

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KW 26 | Ava Innings nominiert von Kerstin Steiner

ChallangeNominiert wurde Ava Innings von Kerstin Steiner Autorin und mit Kerstins 15 Wörtern war es nicht immer einfach, aber lest selbst.

1. Weltmeister – 2. Flaschenhals – 3. Zecke – 4. Rotkehlchen – 5. Fußmatte – 6. Scherben – 7. Sondermüll – 8. Wettervorhersage – 9. Professor  – 10. Wunderkerze – 11. Würfel – 12. Leopard – 13. Baumarkt – 14. Mexiko – 15. Pop-Up-Pool

Gott, wie ich diesen Anblick liebe und ich bin die Einzige, die ihn so zu sehen bekommt, denn er ist nun einmal eitel. Doch ich finde es sexy, wenn Brad seine Brille trägt. Professor-Chic nennt man das vermutlich oder Nerd-Chic? Keine Ahnung, aber nie im Leben würde man darauf kommen, dass er Weltmeister im Surfen ist, wenn man ihn so sieht. Aber genau deshalb sind wir hier in Mexiko. Hier gibt es nämlich nicht nur Skandale rund um Aufbereitungsanlagen von Sondermüll und Tequila sondern auch jede Menge guter Wellen. Theoretisch jedenfalls, denn im Moment ist hier tote Hose. Da hilft es auch nichts, dass Rory bereits zum zehnten Mal an diesem Tag den Forecast checkt.
„Schau mal lieber nach, wie das Wetter wird“, fordere ich ihn auf und setze mich neben ihn. Er wirkt frustriert und unruhig. Klar, er hat drei Tage lang keine Welle genommen und da wird er immer etwas mürrisch.
„Die beschissene Wettervorhersage interessiert mich nicht“, brummelt er. Er ist so süß, wenn er schmollt.
„Aber mich. Ich meine, natürlich können wir hier rumhängen, aber wir könnten auch einen Ausflug machen und …“
„Du willst uns nur von Red Robin weglocken“, mutmaßt er. Das Rotkelchen … ich verdrehe die Augen. An die habe ich gar nicht mehr gedacht.
„Ach, ich weiß, dass ihr nicht auf den Leopard steht …“
„Den Leopard? Du bist so geil, Joe.“ Rory lacht sich schlapp und ich frage mich, was ich jetzt schon wieder gesagt habe, um ihn zu belustigen. Erst gestern hat er sich königlich über meine Tollpatschigkeit amüsiert, als ich mit der Zerstörungskraft einer Atombombe den Speisesaal verwüstet habe. Das Personal wird auch in fünfzig Jahren noch an mich denken, wenn sie Scherben finden. Zum Glück haben sie verhindert, dass ich mich mit dem Flaschenhals erdolcht habe, indem sie mir verboten haben beim Aufräumen zu helfen. Gestern war echt nicht mein Tag. Ich hatte so heftige Migräne, dass ich dachte, mir würde der Kopf platzen.
„Was ist so lustig?“, erkundigt sich Brad, legt sein Buch beiseite, erhebt sich und kommt zu uns rüber. „KW 26 | Ava Innings nominiert von Kerstin Steiner“ weiterlesen

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Abenteuer Lesung

sansibärHallo, ihr Freunde von Sansibär!

 

Heute gibt es eine neue Geschichte, zum Lesen und für die, die lieber zuhören, auch erzählt.

Wir haben uns Mühe gegeben.
Ich kuschelte noch an seinem Hals, als er grummelnd den Arm unter der Decke hervor zog, und in der Luft herumtastend nach der Stehlampe suchte. War das wirklich schon der Morgen, wir hatten uns doch gerade erst schlafen gelegt?
»Sansibär, grrk, wir müssen aufstehen. Der Abend war gestern zu lang.«
Ich blinzelte, schaute mich um. Das Hotelzimmer, die Mädels, mir wurde übel bei dem Gedanken. Bei meinem Anblick aufschreiende Weiber sind nicht das, was ich mir wünsche!
Spät ins Bett, klar, wenn der Depp vor dem Rechner hängt, Geschichten schreibt und zwischendurch immer auf Facebook mit Frauen flirtet!
»Ich gehe mal ins Bad.« Er stand auf und schlurfte zum Waschbecken.
Unauffällig folgte … quatsch, das ist ja kein Krimi. Ich lief hinterher und sah, dass er vor dem Spiegel seine Tränensäcke massierte. Dann sprühte er sich aus einer Dose so ein stinkendes Zeug unter die Arme. Ihh gitt! Deodorant nannten die Menschen das. Warum benutzten sie das, und verpesteten damit die Luft?
»Ich geh mal einen Kaffee holen.«
Er sah immer noch nicht frisch aus. Nun ja, ein alter Mann!
Mit der Kaffeekanne in der Hand und einem strahlenden Lächeln im Gesicht kam er zurück. Erholen sich die beim Gang zur Rezeption?
»He kleiner, die Sonne scheint. Das wird ein toller Tag! Schon aufgeregt?«
»Nein, warum sollte ich? Du willst mich ein paar Autorinnen vorstellen. Die sind bestimmt erfreut, eine Ratte zu treffen. Das ist ja nichts besonderes! Das steht ja draußen auf dem Blechschild, Ungeziefer als Zuhörer erwünscht!«
»Nun mach mal halblang, du bist kein Ungeziefer, sondern mein Freund! Bald auch der von ihnen, glaub mir!«
»Trink deinen Kaffee! Lass uns ins Ungewisse aufbrechen!«
Er überprüfte seine Tasche. »Fotoapparat, Filmkamera, schwarzes Buch, Stifte, alles drin«, murmelte er vor sich hin.
Im Auto klappte er zuerst die Sonnenblende herunter. »Die blendet mich«, meinte er. Heute fuhr er direkt zum Kino. Vor der Tür standen zwei Frauen und rauchten. Ich kroch tief in mein Versteck. Er hatte wirklich den Schal umgelegt. Kuschelig war es hier.
Drinnen angekommen, setzte er sich in die erste Reihe und baute den Fotoapparat auf. Auf den langen Tischreihen lagen Karten und kleine Hefte.
»Was sind das für Sachen«, fragte ich neugierig.
»Das sind Autogrammkarten und Leseproben. Die Gäste wollen was mitnehmen. Das ist eine Lebensweisheit für Autorinnen. Gib den Besuchern was Besonderes mit für zu Hause.«

Eine der Leseratten, die als Zuhörer im Saal saßen, schaute irritiert zu mir. Sagte zwar nichts, aber eilte zu ihren Freundinnen, tuschelt aufgeregt und lugte immer wieder zu uns rüber.
Ich hielt mich lieber versteckt. Das hier würde wohl zu einem Hörspiel werden.
Eine Andere ging mit einem bunten Buch nach vorne. »Schreibt ihr mir was ins Autoren-Poesiealbum?«
»Aber gerne doch, du bekommst auch ein Originalautogramm. Das Stempelkissen haben wir daheim gelassen. Wie heißt du denn?«
»Eusebia! Oma, der Namensgeber, fand den toll, hat mir meine Mutter erzählt.«
»Das ist ein schöner Name, ich wollte die Pandabärin in der Geschichte zuerst so nennen. Dann gefiel mir Weißauge doch besser!«
»Das waren so viele Worte, die ich nicht verstand. Da hatte er mir nachher einiges zu erklären.«
Jetzt begann die Vorstellung. Die Autorinnen lasen aus ihren Büchern. Ich hörte gespannt zu. Immer wieder wurde an besonders lustigen Stellen gelacht. Den Zuhörern machte es, Spaß, das war klar. Eine erzählte von einem Surfergirl. Surfen kannte ich nur aus dem Netz! Lebte die online? Nein, Meer, Wasser und Strand! Das musste was anderes sein. Puuh, das mag ich nicht.

Am Ende gab es ein großes Durcheinander. Sie verkauften ihre Bücher und schrieben nette Worte hinein.
Als alle Besucher gegangen waren, räumten sie auf. Mein Boss half mit, so gut es ging.
»Gehen wir noch einen Kaffee trinken?« Die Frau, die das hier organisiert hatte, schaute fragend in die Runde.
»Unser Zug fährt erst in zwei Stunden. Kommst du mit?«
Er grummelte etwas vor sich hin.
»Warum trägst du eigentlich diesen Schal?«
Ich machte mich ganz klein, bereit, in seinem Hemd zu verschwinden.
»Da verbirgt sich mein Freund vor euren Blicken. Er möchte nicht, dass ihr anfangt zu schreien.«
»Eine Spinne?«
»Nein,keine Spinne. Zeig dich, Sansibär.«
Ich streckte die Nase heraus und schaute mich um.
»Och, ist der süß!«
»Kann ich den streicheln?«
»Da fragt ihn ihn am besten selbst.«

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Auf großer Fahrt

Auf großer Fahrt

Sansibär3Am nächsten Morgen wurde ich durch sein fröhliches Pfeifen geweckt. Das Lied kannte ich. Im Text kam immer wieder das blöde Wort happy vor. So nannten die Pfleger im Labor das ewig vor sich hin grinsende Kaninchen im Raum nebenan. Das bedeutet glücklich, hatte er mir mal erklärt. Mit Glück hatte das Grinsen nichts zu tun. Ein fehlgeschlagener Versuch hatte dem armen Kerl diese Fratze verpasst.
»Sansibär, gleich geht es los! Bist du bereit für den Trip in den Norden? Die Fahrt darfst du auf meiner Schulter sitzen, dann siehst du alles.«
»Ja, Boss. Kann losgehen!«
Im Auto befasste er sich zuerst mit dem komischen Ding, das ihm den Weg vorsagte. Er holte das schwarze Buch aus der Tasche, das Fahrtenbuch der besonderen Art.
»So, 9:30 Abfahrt nach Rendsburg. Eingetragen!«
»Was trägst du da ein?«
»Uhrzeit, Namen, Orte. Die Fakten, die später für den Bericht wichtig sind.«
Der Stift verschwand im Federmäppchen, und ich kroch auf seine Schulter. Es war spannend, wie die Landschaft so an mir vorbeiflog. Ich schaute mir alles genau an, oft bekam ich die weite Welt ja nicht zu sehen.
»Was sind das für hohe Stangen mit den Flügeln am Kopf? Die drehen sich aber schnell.«
»Das sind moderne Windmühlen. Vor langer Zeit haben die Menschen die Kraft des Windes genutzt, um Korn zu mahlen. Heute erzeugen wir damit Strom.«
»Aha, der Sturm sorgt für Energie! Was ist das für ein schwarzes Loch, das die vor uns alle verschluckt?«
»Das ist der Elbtunnel, in dem können wir unter einem breiten Fluss durchfahren.«
»Und da tropft nichts von oben, wir bleiben trocken?«
»Klar doch!« Er grinste.
Ich schloss die Augen, das war mir zu unheimlich.
»Du kannst dich entspannen, wir sind heraus aus der Röhre.«
Ich traute mich und blinzelte, nur um gleich darauf erschrocken hinter ihm Schutz zu suchen. »Was war das für ein Lichtblitz?«
»Scheiße, ich war zu schnell, das kostet, da bekomme ich ein Ticket. Komm raus, nur die Verkehrsüberwachung, die tut dir nichts. Wir kriegen halt ein teures Foto!«.
Kurz vor den Ziel hielt er an.
»Was ist jetzt?«
»Siehst du das Wasser und die Schiffe, das sind Fähren, die uns auf die andere Seite bringen.«
Ich schaute mich um. Auf der Wiese neben dem Auto saß ein Vogel mit einem langen Hals. Er ärgerte einen Frosch, immer wieder stieß er mit dem Schnabel nach unten, und der arme Kerl versuchte, durch Sprünge aus der Gefahrenzone zu kommen.
»Es geht weiter, gleich sind wir am Ziel.«
Es schaukelte ein wenig, als wir auf die Fähre fuhren, doch schnell waren wir drüben.
Zuerst sehen wir uns das Zimmer an. Dann gehen wir in die Stadt, uns umsehen.«
An der Rezeption kam uns schwanzwedelnd ein Jack Russel mit einer braunen Maske entgegen. Mein Gebieter kniete sich nieder und streichelte ihn. Der schnupperte interessier nach mir, und ich zog mich etwas zurück.
»Du bist aber ein lieber, ja, fein.«
Das Zimmer lag oben unter dem Dach.
»Hallo, ist das ein Ausblick aus dem Giebelfenster. Rollläden gibt es auch, falls die Sonne es mal zu freundlich meint.« Er stellte den Koffer ab und betrachtete die Umgebung.
»Nur der Container da hinten stört das Gesamtbild. Was da wohl gelagert wird? Egal, das werden zwei herrliche Tage hier.« Aus der Tasche holte er ein langes Tuch.
»Den Schal habe ich für dich mitgebracht, kleiner Freund. Den lege ich um, dann kannst du drin auf meiner Schulter sitzen bleiben. Das Abenteuer Stadt wartet!«
Geheimnissvolle enge Gassen mit einem großen Platz, umrahmt von alten Häusern erwartete uns. Die vielen Balken hatte ich vorher an Gebäuden noch nicht gesehen.
»Das nennen wir Fachwerk, so wurde vor hundert Jahren gebaut. Schau mal, da hinten fiedelt jemand.«
Ein fremd aussehender Mann spielte eine Melodie auf einem Holz, dass er sich unter dem Kinn festklemmte. Die Töne schwebten auf dem Platz. Sie verzauberten die Fußgänger, die immer wieder zu ihm gingen, um eine Münze in den Kasten vor ihm zu werfen.
»Was ist das für ein Instrument?«
»Das ist eine Geige, der Geigenkasten vor ihm ist heute seine Spardose. Jeder, dem das Liebeslied gefällt, wirft etwas hinein. Die Liebe, wie länge vermisse ich das Gefühl … Nun ja, dafür bin ich zu alt!«
Dieses Trauma kannte ich schon. Vor ein paar Wochen hatte ihn eine Kollegin erstaunt angeschaut, als er von seinem Geburtstag erzählte.
»Du bist ja älter, als mein Papa … » meinte sie zu ihm. Seit dem ist er bei dem Thema verstört.
»Komm, er hat sich ein Lächeln und ein Geldstück verdient. Morgen lernst du dann die Mädels kennen.«
»Sagtest du nicht, ich soll mich versteckt halten? So ein Gekreische wie im Schwimmbad finde ich blöd! Nein danke … «
Er zwinkerte mir verstohlen zu. »Du unterschätzt die Damen! Wer weiß, vielleicht bist du der geheime Star des Tages. Lass dich überraschen, kleiner Freund.«
Er kraulte mein Kinn und schlenderte gut gelaunt zum Hotel.

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Neues von Sansibär

sansibärIch weiß, ich war im Tiefschlaf. Entschuldigt bitte, aber er hatte anderes im Kopf. Jetzt kann ich mich wieder bei euch melden. Und wie immer, wenn ich aus der Versenkung auftauchen darf, für eine Geschichte, zu der er keine Lust hat:

~

Heute in der Früh kam er reumütig zu mir. Durch komische Glocken, eine Uhr, Kirchturmuhr, nun hab ich es, wurde ich geweckt. Er legte eine Banane vor meine Nase und meinte nur:
»Samtpfote, die ist für dich!«
Für dieses blöde Treffen in München hat er mich hier Tage alleine gelassen. Grrrr … Als ob er mit so einer kleinen Geste alles wieder gutmachen könnte. Egal, trotzdem habe ich das süße Ding verputzt, schmatz!
Dann hörte ich ihn unter der Dusche Liebeslieder singen, gab es da was, dass er mir verschwiegen hatte? Ich malte mir die grausamsten Szenarien aus, er verliebt und im Himmelreich verschwunden, ich in einer Station für ausgesetzte Mitbewohner.
Ich erschrak durch das Geschrei!
»Wo verdammt ist das Duschgel?«
Das wusste ich auch nicht, sein Haushalt. Was zum Teufel war ein Duschgel? Aus der Dusche kam doch Wasser, wieso Gel? Wofür brauchte ein Mensch solch komische Dinge? Ich rechnete eher damit, dass er nach dem Zauber – Shampoo schreit. Er glaubt seit einiger Zeit, dass ihn der Haarausfall ereilt hätte!
Nun ja, mir als Ratte fiel die Körperpflege da leichter. Rechts und links mit den Pfoten über die Nase, die Barthaare durch den Mund gezogen, fertig mit dem morgendlichen Putz.
Prustend kam er aus der Duschkabine und in seinem Gesicht konnte ich sowas wie Weltschmerz erkennen. Das bedeutet, wenn jemand mit sich und der Welt unzufrieden ist, erklärte er mir einmal. Ob das am fehlenden Gel lag?. Die Menschen verfallen schnell in diese blöde Gefühlswelt.
»Zieh dich erst mal an, dann komm zu mir zum Reden.«
»Mach ich, habe noch einiges mit dir zu besprechen.«
Ich musste grinsen. Das war eine Mutprobe für meinen Herrn. Er wollte morgen schon wieder auf Reisen gehen. Irgendwelchen Mädels beim Lesen zuhören. Ich war gespannt, was er da zu sagen hatte. Hoffentlich hatte er die Blumen auf der Fensterbank nicht vergessen, die brauchten Wasser.

Er kam mit der Tasche, die er für mich gebastelt hatte.
»Du kannst mitkommen, wenn du mir versprichst, im Versteck zu bleiben. Denke dran, Autorinnen sind Frauen wie die im Bad. Ein Gekreische im Kino, das Grauen. Pfote drauf, solange wir außerhalb des Hotels sind, verhältst du dich ruhig. Dem Schornsteinfeger habe ich für morgen abgesagt.«
»Versprochen, Hauptsache ich bin bei dir.« In mir ging etwas ab, wie bei einem Raketenstart. Das sind doch diese Stifte, die in den Himmel fliegen? Bei ihm, nichts verpassen, alles Hören, das war ein Traum. Fast wie bei Harry Potter, wenn er den Flohsamen im Kamin verteilte, um andere Orte zu bereisen. Das musste ich mir bei ihn oft ansehen, mein Herr war ein Fan der lustigen Geschichten. Zuweilen landete Harry zwar in einem Fallrohr, aber ich war ja hier in der normalen Welt. Dieser Zauberquatsch hatte mich schon fasziniert, nur hielt ich nichts davon, wir sind im wirklichen Leben.
»Wir können das gleich mal Testen. Ich habe da einen Gutschein für ein Mittagessen. Komm auf deinen Aussichtsplatz, du bist dabei. Und bleibe drin! Ich reiche dir die Leckerbissen mundgerecht in die Tasche.«

»Ich bin mäuschenstill, da kannst du ein Lächeln drauf verwetten. Den Spaß, mit dir zu Reisen, lasse ich mir nicht nehmen. Auf die erstaunten Gesichter der Mädels freue ich mich jetzt schon.«
»He, wehe, du zeigst dich. Du hast es versprochen!«
»Spaßverderber!«

… bald geht die Geschichte weiter. Freut ihr euch schon drauf?