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Didi in Düsseldorf – SPDay 21

Foto: Lutz Kreutzer(SP-Day Team)
Ankunft mit Hindernissen.


Einige von euch wissen, dass ich aus Hannover komme. Didi also am Freitag ab elf auf der Autobahn. – Wie zu erwarten … Stau! Eine Stunde gestanden.

Endlich in Düsseldorf bleibt mein treuer Gefährte mitten auf der Rheinknick-Brücke stehen. Grollend schiebe ich ihn mit Unterstützung einiger Passanten von der Brücke in eine Parklücke und fahre mit dem Taxi in die Jugendherberge.

Am Abend ging es ins CONFETTI`s

Endlich wieder Leute treffen unter nahezu normalen Bedingungen. Klar, zuerst den Impfnachweis zeigen und die Maske in den Gemeinschaftsräumen aufsetzen … aber wir sind wieder zusammen.

In netter Runde haben wir geschlemmt.

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Der Samstag, der Tag.

Nach dem Frühstück besuchte ich meinen kaputten Golf. Dank einem „Gelben Engel“ war der bald wieder Fahrbereit. Gut gelaunt ging ich in den Selfpublishing-Day.

Klar, durch die Pandemie war es etwas eingeschränkt. Maskenpflicht in der Jugendherberge. Weniger Besucher, aber trotzdem hatten alle gute Laune.
Leider hatte ich die Begrüßung von Lutz Kreutzer verpasst.

Pünktlich zum Vortrag von Jasmin Zipperling, „Kinderbücher im Selfpublishing“ war ich wieder vor Ort.

Dann half uns die liebe Melanie Jung. „Selfpublisher als Unternehmer und Steuerzahler!
Ein trockenes Thema mit viel Lächeln an uns Zuhörer gebracht.

Dann eine Pause mit Snacks und Networking.

Danach standen die Workshops auf dem Programm.

Lesen, wie es im Buche steht“ mit Brigitte Mayer– „Das perfekte Autoren-Image“ mit Martin Krist – und „Klappentext-Training“ mit Hans Peter Roentgen.

Ich entschied mich fürs Klappentext-Training. Etwas, das immer Gänsehaut und Haare-Raufen erzeugt.

Eindrucksvoll erklärte er, was zu einem guten Klappentext gehört.

Show, dont Tell

Die Besonderheit des Buches darstellen!

1. Erster Satz

Erster Satz = Pitch

Beschreibt den Ausgangspunkt der Geschichte.

2. Mittelteil

Keine Scheu vor kurzen Sätzen – Soll Gefühle wecken.

3. Schluss

Was will ich reinschreiben? – Hollywood-Formel – Held – Lage des Helden

Wie befreien? – Ziel des Helden? – Gegenspieler!

Anhand von Beispielen auch aus dem Publikum haben wir zusammen an Verbesserungen gearbeitet. Eine interessante Stunde.

Um halb eins ging es in die verdiente Mittagspause. Im Speisesaal gab es Huhn mit Brokkoli und Reis. Gemeinsames Essen, wie lange haben wir darauf gewartet.

Der Nachmittag begann mit den Themencamps.

  1. Romance mit Rita Roth. – Liebesroman / Historischer Roiman
  2. Utopia mit Ruprecht Frieling – Science Fiction / Fantasie
  3. Crime mit Lutz Kreutzer – Krimi / Thriller

Alles spannende Themen doch ich entschied mich für Prinz Rupi.
Dabei ging es darum, dass Teilnehmer ihr Wissen zu den einzelnen Themata teilten.

Die zehn Teilnehmer stellten sich zuerst vor.
Dann entstand ein Gespräch – was bedeutet Utopia. Janka Hofmann erzählte uns von ihrer Leidenschaft – Pen & Paper – Spiele mit Stift Papier und Würfel in gemütlicher Runde. Sie erläuterte fachkundig das Thema Worldbuilding und den Unterschied zwischen Plottern und Pantsern.

Es waren schöne Momente unter Rupis Moderation.

Um 16:00 Uhr startete die zweite Vortrags-Session

Creating a Brand oder so werde ich zur Marke

Werner G. Langenfelder erzählte uns, wie aus einem Musikjournalisten ein Pop-Pabst wurde.

Dann Johannes zum Winkel

Klicken und Kaufen

– Wie Amazon Sponsored Werbung funktioniert

Er verriet, wie Amazon so denkt und handelt. Am Beispiel bekannter Autorne – die Namen „Marcus Hünnebeck“ und „Poppy J. Anderson“ fielen oft, erklärte er uns, wie man es macht, um erfolgreich mit der geschalteten Werbung zu sein.
Schließlich ist er seit Anbeginn der Selfpubling-Bewegung dabei.

Am Ende des Tages die Podiumsdiskussion
Frieling grillt Autoren“

Poppy J. Anderson stellte sich den Fragen des Herrn Frieling.
In seiner liebevollen aber auch gezielt prickelnden Art stellte er der lieben Poppy viele Fragen.
Souverän beantwortete sie such die unbequemen und … die zwei bildeten für mich den Höhepunkt des Tages.

Grillabend

Zum Ende des Selfpublishing-Day trafen wir uns alle zum Essen, Trinken und Quatschen. Bei Grillfleisch, Wein und Bier wurde gelacht und über neue Projekte, Lesungen und Treffen auf Messen gequatscht.

Alles in Allem war es wieder eine tolle Veranstaltung. Danke dafür an Lutz Kreutzer und das Organisations-Team.

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Besuch der Passion 2019

Mein Navi sagt mir in Köln, ich soll mich links halten. Dann – ihr Ziel liegt jetzt auf der rechten Seite.
Na toll, das wurde ne halbe Weltreise, bis ich im Hotel ankam und endlich mein Auto parken konnte.

Pünktlich um elf standen wir an und baten um Einlass. Hier traf ich auf Familie Lips, die mich mit ins Getümmel namen.

Was ist die Passion? Sie ist eine Signier-Veranstaltung und findet in Räumlichkeiten von Hotels statt.
Hier kommt man in lockerer Atmosphäre mit den Autorinnen und Autoren zusammen, spricht mit ihnen und macht Fotos. Natürlich kann man auch ihre Bücher kaufen und sich signieren lassen.

Ich traf dort viele Freunde – Autoren wie Blogger und Leser – wie auf den Fotos zu sehen ist.

Mit Kollege aus der Krimi Branche kam ich ins Gespräch. Da ich ja gerade einen Ausflug in das Genre mache, war das interessant. Eine Krimi Autorin aus Hannover habe ich dort getroffen, Wir haben einige Zeit geplaudert.

Es war ein schöner Tag in Köln, danke den Kolleginnen und Kollegen und dem Team der Passion.

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Frankfurt – Buchmesse 2019

Donnerstag:

Wie ihr wisst, war ich ab Donnerstag in Frankfurt auf der Buchmesse.
In diesem Jahr hatte ich mir nicht viel vorgenommen, nur ein paar wichtige Steps gab es im Programm.


Um fünf setzte ich mich daheim ins Auto. Die drei Stunden auf der Bahn schaffte ich ohne Probleme, nur kurz vor Frankfurt staute es sich in einer Baustelle. Ein LKW hatte einen Reifen verloren, das kostete schon vor der Messe Nerven und Zeit.
Dafür hatte das Hotel mein Zimmer bei der Ankunft schon fertig, und ich konnte mich auf die Messe konzentrieren.

Geruhsam bummelte ich durch die Halle und suchte nach den Ständen, die ich öfter besuchen wollte.
Der von Skouts gehörte dazu. Hier wurde ich freundlich empfangen und bekam einen Kaffee zur Begrüßung eingeschenkt.
Dann musste ich natürlich zu Thalea Klein, die zusammen mit Barbara Prill und anderen Kolleginnen den Snipsl-Stand betreute. Auch bei Papyrus schaute ich vorbei und suchte nach meinem Junggesellen.

Am Stand von Amazon traf ich auf Michelle Schrenk, die den Besuchern Rede und Antwort stand. Sie erzählte von ihrem Autoren-leben, den Höhen und Tiefen, und wie sie alles gemeistert hat. Vor ihr saßen viele Besucher und hörten ihr gespannt zu. Immer wieder musste sie auf Fragen antworten, einige der Zuhörer wollten es genau wissen.

Zu 14:00 Uhr hatte ich von Amazon eine Einladung zur Preisverleihung des kindle storyteller ins Lesezelt erhalten.
Darauf freute ich mich, denn Michelle Schrenk gehörte zu den Finalisten. Ihr drückte ich natürlich die Daumen.

Mit Christiane Lind, die auch zu den Finalistinnen gehörte, war ich zum Abendessen verabredet.
Ich setzte mich gespannt in die dritte Reihe und sah der Gruppe Impro Glycerin bei ihrer Performance zu. Die drei spielten uns eine Geschichte – aus drei verschiedenen Genres betrachtet – vor.

Die Jury wählte die Gewinnerin 2019 aus den Finalisten aus.
Sie setzte sich zusammen aus: Moderatorin, Autorin und Foodbloggerin Ruth Moschner; den erfolgreichen Autorinnen Adriana Popescu und Anne Freytag; und Jobst-Ulrich Brand, Ressortleiter Kultur & Leben beim Nachrichtenmagazin FOCUS sowie Frank Euler, Principal Kindle Direct Publishing Germany bei Amazon. 

Jobst-Ulrich Brand war auch in diesem Jahr begeistert von den Autoren im Finale. Beim Lesen gefiel ihm das Gefühl, den Directors Cut in den Händen zu halten. Unzensiert – keiner hatte reingepfuscht in die Idee des Autors.
Eigentlich sei die Hürde hoch, ein Buch an den Markt zu bringen. Hier sei es relativ einfach.
Die Qualität der Romane sei in all den Jahren immer besser geworden.
Anne Freytag meinte, sie hätte im Gespräch mit den anderen Juroren bemerkt, dass die Auswahl eine subjektive Geschichte sei. Je nach Zusammesetzung der Jury hätte auch ein anderer Roman gewinnen können.
Ruth Moschner meinte lächelnd, sie sei wohl die „Liebste“ unter den Juroren gewesen.


Dann war es soweit. Dr. Plamen Petrov, Head of Kindle Content Deutschland, stellte die Gewinner des Kindle Storyteller Award 2019 vor.


Gewinner Kindle Storyteller Award: „Böse bist duvon Jutta Maria Herrmann
Gewinner Kindle Storyteller X:Das große Regenbogen Märchenbuchvon Jule Markwald


Danach schlenderte ich zurück in die Halle zum Stand der Sofa-Autoren. Da las Greta Schneider gerade aus ihrem Romanen „Herzgefängnis“ und „Lässig in Love“ etwas vor. Lächelnd setzte ich mich, und hörte ihr gespannt zu.

Ich ließ mich überreden, zu einem Podiumsgespräch am anderen Ende der Halle mitzukommen.
Was leisten Schreibprogramme für den Autor

Das Autorensofa – Triff deinen Autor

Christian Raabe, Greta Schneider, Amy Baxter, Gitta Edelmann und Felicity Green erzählten von ihren Erfahrungen mit den Programmen.
Christian schilderte seine Anfänge in Word, dann den Wechsel zu Scrivener und dann seine Erfahrungen mit Papyrus.
Auch Greta schreibt und plant mit Scrivener. Gitta ist auch Scrivener Fan, doch beide sehen in Papyrus, durch die Duden-Korrektur Vorteile. Zudem sind alle die Dinge, die Greta an Scrivener zum Planen so liebt, inzwischen auch in Papyrus integriert. Alle waren sich jedoch in einem einig. Ein Schreibprogramm extra für Autoren sollte ein Autor sein Eigen nennen, denn es vereinfacht ihm seinen Schreibprozess.

Zum Ausklang des Messe-Donnerstag hatte Elke Becker vom Autorensofa wieder eine Whisky-Lesung arrangiert.
Geschichten wurden gelesen und dazu ein edler Tropfen gereicht.

Zum Abschluss des Tages hatte ich ja im Skyline Plaza gegenüber des Ausgangs beim Italiener mit Viola Plötz, Ralf Wolfstädter, Chris Lind, Alexander Grun und anderen ein Date. Gut gegessen, nett gequatscht, verließ ich mit Ralf und seiner Freundin die Runde und wir veschwanden noch für einen Absacker in seinem Hotel an der Bar. Smile …

Freitag:


Als ich am Freitag Morgen auf die Uhr sah, war ich überrascht. Selten hatte ich in den letzten Monaten so gut geschlafen. Mit einem Lächeln auf den Lippen pellte ich mich aus der Bettdecke und verschwand unter der Dusche.


Im Skyline Plaza besorgte ich mir ein Frühstück in der Wiener Feinbäckerei  und marschierte zum Messegelände. Beim Sofa bekam ich einen Kaffee dazu, damit setzte ich mich zu der Lesung von Christian Raabe, der mich schon am frühen Morgen mit seiner Story und den Protagonisten zum Lachen brachte. Er schreibt ja auch als Christine Corbeau, und in der Rolle überzeugte er mich.

Natürlich war ich auch in Sachen Dinah Herbst unterwegs. Beim SKOUTZ durfte ich signierte Lesezeichen und Postkarten auslegen. Der Stand von Papyrus stellte mein Buch aus und das Taschenbuch hatte ich einigen befreundeten Personen gegeben. Der Tag freundete sich von Minute zu Minute mehr mit mir an.

Grundregeln fürs Buchlayout. Bei Kindle unlimited Publishing vertrat Corinna Rindlisbacher ihre Firma ebokks / Selfpublishing-Service seit 2011. Sie erklärte den vielen Zuhören, wie der Textbeautifier sich über Word-Manuskripte hermacht, und alles was für den Buchsatz fehlerhaft ist, anmarkter und korrigiert.
Sie ist seit langem in Autorenkreisen für Ihr Lektorat und Korrektorat bekannt. Im Letzten Jahr gewann sie den Kindle Storyteller X Award.


Bei BoD am Stand traf ich Jasmin Zipperling, die fleißig Werbung für ihr feines Erstlingswerk Himmeldonnerglöckchen!: Hopsis Abenteuer in der Weihnachtswerkstatt machte. Es hat mich gefreut, kurz mit ihr zu sprechen.

Hier noch ein paar Fotos des Tages bei den Sofaautoren. Der Tag klang ruhig aus.

Der Tag auf dem Messegelände fand sein Ende. Ich marschierte zum Hotel und legte mich ein Stündchen hin. Um acht war ich ja im Café No48 zur Häppchenlesung verabredet.
Stina Jensen, Anya Omah, Poppy J. Anderson, Mila Summers, Hannah Siebern, Marah Woolf, Dana Graham und Katharina Herzog wollten uns was aus ihren neuen Werken vorlesen.

Am Anfang gab es ein Glas Sekt, dann begann die Lesung und alle wurden wir eingefangen vom Zauber der Geschichten. Anya Omah überzeugte mit ihrer Art zu schreiben und es vorzutragen. Sie erhielt Lachsalven für ihren Vortrag, Hannah, Poppy, Mila und den anderen ging es ähnlich.
Zur Pause, die ersten vier hatten ihren Part gelesen, gab es Häppchen. Einige verbrachten die Zeit draußen vor der Tür.
Es war ein rundum gelungener Abend, ich danke den Beteiligten dafür.

Samstag

Emma Wagner hatte gleich am Morgen eine Lesung bei Amazon. Die durfte ich nicht verpassen. Zwar hatte ich Weil ich von dir träumte schon gelesen, doch war es immer wieder ein Erlebnis, ihr zuzuhören. Sie ging mit jedem Satz mit und lebte in ihrer Geschichte.

Ich wusste es von den letzten Jahren, aber ich habe nichts aus dem Wissen gezogen. Ich war am Samstag in der Messehalle und habe mich über die Massen an Besuchern nicht gewundert. Es war nur kein Durchkommen, so verbrachte ich die meiste Zeit am Stand mit dem Sofa. Nur als Rose Snow ihr Meet&Greet auf dem Stand hatten, flüchtete ich in den Innenhof. Sie hatte eine Menge Fans mobilisiert.

Hier noch ein paar Impressionen vom Tag,

Sonntag

Als ich ankam, lasen Autoren aus den Büchern ihrer Kollegen. Eine interessante Sache. Gerne habe ich da zugehört.

Dann hatten Freya Miles Und Poppy J. Anderson den Stand für ihr Meet&Greet.

Eine Stunde war ich noch auf dem Messegelände, dann stieg ich in mein Auto und fuhr heim Genug Frankfurt für dieses Jahr.
In zwei Wochen bin ich in Köln zur Passion. In fünf Wochen seht ihr mich in Berlin, wenn ihr wollt. Kommt zur Buch Berlin.

Ich danke allen, die ich getroffen habe, für die lieben Worte und den herzlichen Empfang.

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Lesung in Köln Niehl – Lovestories for the Heart

Am Sonntag-morgen setzte ich mich ins Auto, stellte im Navi Köln Niehl ein und fuhr los. In Hannover nieselte es leicht, der Regen wurde stärker, je näher ich dem Ruhrpott kam. Da gab es Momente, als der Scheibenwischer es nicht mehr schaffte, mir Sicht auf die Autobahn zu geben – da verfluchte ich die Idee, die Lesung zu besuchen.

Irgendwann kam ich dann an. Das Gaffel im Linkewitz, so nannte sich das Lokal, in dem die Lesung stattfand, machte von der Straße her einen guten Eindruck. Klasse fand ich den Parkplatz direkt gegenüber.

Ich gebe zu, nach der anstrengenden Fahrt gönnte ich mir ein Kölsch. Sind ja kleine Gläser, ist nicht viel drin.Dann schaute ich mich am Ufer um und erkundete die Gegend. Ich war früh genug angekommen, so hatte ich Zeit dafür.

Irgendwann trafen dann drei Autorinnen ein. Sara Herz steckte noch auf der Autobahn im Stau, sie reiste aus dem Saarland an.


Gabriele E. Fleischmann, die Organisatorin, hatte sich diese Lesung zum Geburtstag geschenkt, wie sie uns bei der Eröffnung mitteilte. Natürlich sangen wir ihr ein Ständchen.
Sara war auch endlich eingetroffen, und die dreißig Gäste warteten gespannt auf die Autorinnen und ihre Geschichten.

Sarina Louis wagt sich als erste an den Tisch. Sie liest aus Blackstone Samuel – Nothing else matters, Dem zweiten Teil der Blackstone-Reihe.

Als zweite liest uns das Geburtstagskind etwas über Johannes, den arroganten Kotzbrocken, vor. Sie hat aus gesundheitlichen Gründen drei Jahre nichts schreiben können und ist zur Zeit dabei, Ihre letzten Romane zu überarbeiten.
Nach einer kleinen Pause, in der Romane der Autorinnen verlost wurden, ging es weiter mit Sara Herz. Sie las uns aus Healing – Dir zu vertrauen den Part vor, in dem die junge Frau mit den großen, verängstigten Augen in Tims Tattoo-Studio kommt.
Den Schluss machte Nancy L. Jackson. Die Mutter eines kleinen Sohnes las aus ihrem Roman Confusing Feelings Miami vor.

Wir Gäste hörten gespannt zu.

Nach der Lesung bestellten einige etwas zu essen. Man sagte mir, die Küche des Hauses sei hervorragend. Gabriele verteilte die Goodie-Tüten und die Autorinnen signierten ihre Karten.
Ein schöner Nachmittag fand ein gelungenes Ende.
Danke liebe Damen, es hat Spaß gemacht.

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Hannover – Autorentreffen 2019

Um 14:00 Uhr unterm Schwanz, so hieß es wie in jedem Jahr. Ich machte mich früh genug auf den Weg und hatte mein Ziel eine halbe Stunde zu früh erreicht.


In einem der Café musste es doch einen Platz für mich geben. Richtig! Als ich mich vor dem Eiscafé umsah, hörte ich, wie wer meinen Namen rief.
Uwe Tiedje, Silvia Nageld, Medusa Mabuse und Marion Krafzik hatten sich auf ein Eis und Getränke hier vorab eingefunden. So startete der Tag doch gleich angenehm.

Kurz vor zwei gingen wir zum Pferd um die anderen Autoren zu begrüßen. Der Treffpunkt erwies sich wieder einmal als ideal.

Zwanzig gingen dann durch die Stadt zum „Extrablatt“, wo wir uns wieder zum Essen, Trinken und reden niederließen.

Es war eine lustige Runde, wir haben geredet und gelacht, bis der Regen kam. Es blitzte und donnerte, ein Gewitter halt. Der Platzregen trieb uns ins Lokal, wo es nur noch Stehplätze gab. Wir ließen uns die Laune nicht verderben und warteten auf besseres Wetter. 🙂
Der Regen hörte auf, wir wischten die Tische und Stühle trocken und einige bestellten sich noch ein Abend Mahl.
Leider hatte der Regen doch abgekühlt. Es wurde frisch draußen.

Uwe fiel das Lokal um die Ecke ein, in dem wir beim ersten Treffen den Abend verbracht hatten. Er ging schauen, ob die Platz für uns hätten, und: Siehe da! Der lange Tisch war frei und für uns reserviert.

So verbrachten wir die letzten zwei Stunden im Warmen. Ich möchte mich noch einmal bei allen Bedanken. Uwe, Medusa, es war ein toller Tag. Bis zum nächsten Jahr. 🙂

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Bücherwiese – Messen

Hallo, ihr Besucher der Wiese. 🙂
Ich bin wieder so fit, dass ich die wichtigsten Events besuchen werde. Karten sind besorgt, Hotels gebucht. Die Reise durchs zweite Halbjahr kann beginnen.

Morgen fahre ich zu einer Autoren-Kollegin in den Norden.
Alexandra Schwarting hat zum Frühstück auf ihrem Bauernhof eingeladen. Dann dürfen wir uns den Hof anschauen und für ein paar Stunden das Landleben genießen.
Alexandra:
Unter dem Motto „Mit Bauer und Kuh auf du und du“ wollen wir euch einen Einblick in unser Leben als Familie auf einem Milchviehbetrieb geben. Ob im Bauerngarten, im Kälber- oder Kuhstall oder am Weidezaun – wir freuen uns darauf, eure Fragen zu beantworten, euch von unserer Arbeit zu berichten und einen schönen Sonntagvormittag mit euch zu verbringen.

Am 20. Juli treffen sich wieder Autoren der Region unterm Schwanz in Hannover am Hauptbahnhof.
Wie schon in den letzten Jahren wird das ein gemütliches Beisammensein beim Essen mit vielen Gesprächen.
Ich werde ausführlich darüber berichten.

Im Oktober geht es wieder nach Frankfurt zur Buchmesse. Da habe ich mich von Donnerstag bis Sonntag im Hotel einquartiert. Zehn Minuten zu Fuß bis zum Einlass, das hat was.
Ich werde die vier Tage auf der Messe sein, mich informieren und viele Freunde treffen. Bloggerkollegen und Autorinnen und Autoren sind ja genug dort. Die Messe-Karte habe ich schon bekommen.

Im August besuche ich eine Lesung befreundeter Autorinnen.
„Lovestories for the heart“ in Köln Niehl. Da freue ich mich ganz besonders drauf.

Dann gibt es im November noch die Passion in Köln und die Buch Berlin.
Karten habe ich für beide Veranstaltungen, in Berlin ist das Hotel gebucht.

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Meet&Greet im Café LIVRES in Essen

Annie Stone, Anya Omah, Charlotte Taylor, Liv Keen, Emma S. Rose und Ava Innings luden ein zum Meet&Greet ins Café LIVRES, einem Bücher-Café im Essener Moltkeviertel ein. Eine nette Location, die durch ihren französischen Flair und gutes Essen überzeugte.
Leider musste Emma S.Rose einen Tag vorher absagen, ihr Babysitter war ausgefallen.

Ich war schon früh da, suchte mir einen nahen Parkplatz und klappte das Notebook auf. Ich wollte schon immer mal in einem Café schreiben. – Eine Seite ist es tatsächlich geworden -.
Dann kamen Ava Innings und Charlotte Taylor beladen mit Kartons in den Gastraum.
Hinten in der Sofaecke füllten sie die roten Tüten mit ihren Goodies.

Nach und nach traten auch Annie Stone, Anya Omah und Kathrin Lichters durch die Tür. Die Autorinnen waren wie immer gut vorbereitet. Jeder Gast bekam einen Button und durfte mit einem Marker seinen Namen drauf schreiben. So konnten wir uns ansprechen und mussten uns nicht fragen: „Wer ist denn das? Die kenne ich doch!“
Dann war es sieben. Die Autorinnen stellte sich in die Mitte und begrüßten die Gäste. Anya Omah war überrascht, vom Café-Chef ein Micro gereicht zu bekommen.

Lachend erklärte uns Anya den Ablauf des Abends. Bis 21:00 Uhr ging es ums Kennenlernen, Quatschen und um das gute Gefühl im Bauch.
Hier gab es leckere Quiche, Rührei und andere gute Dinge für den Magen.
Oben im Raum an der Bar konnten wir Bücher erstehen und sie uns signieren lassen. Ab neun wurde dann gelesen. Das Treffen war nun offiziell eröffnet.

Es war wie bei einem Klassentreffen. Man fiel sich in die Arme, gab Küsschen auf die Wange und es wurde geratscht. Das Getränk der Stunde waren sie hausgemachten Limonaden. Die sah ich an jedem Tisch.
Als ich die Signierstunde besuchte, winkte mich Anya Omah zu sich. Ihr Buch ☀️SPRUNG INS HERZ ☀️ ist für kurze Zeit kostenlos in PRIME READING erhältlich. Sie fragte mich, ob ich ein Foto von ihr mit dem Taschenbuch machen könne. Selbstverständlich erledigte ich mit ihr dieses kleine Fotoshooting. Als kleine Belohnung schenkte sie mir ein Taschenbuch mit einer ganz lieben Signatur.
Christiane Schäfer gab mir diese wunderschön eingepackte Flasche mit den Worten: „Du bist auch Autor, das ist für dich.“
Ich bedankte mich herzlich 💞 bei beiden.  

Jasmin Zipperling hatte ja schon im Vorfeld gefragt, ob es für uns okay sei, wenn sie für ihren YouTube- Block filme. Das interessierte mich und ich setzte mich mit einem Glas Wein zu ihr an den Tisch. Wir kamen ins Gespräch und sie erzählte mir von ihrem Artikel im neuen Selfpublisher. Der lag zufällig am Morgen bei mir im Briefkasten und ich hatte ihn in meine Tasche gepackt. Ich gab ihn ihr und sie war überrascht, dass ihr Autorenportrait mit der Selfpublisherin Monika PfundmeierWerte statt Zuckertörtchen – es auf den Titel geschafft hatte.

Die Autoren bereiteten sich auf die Lesungen vor. Das Micro wurde eingerichtet und Viola alias Ava Innings begann.
Es wurde still im Café. Sie las aus der neuen Veröffentlichung „California Bad Boy“.

Nach Ava Innings las uns Liv Keen etwas aus Cold Side Of Love vor. Diese Ausschnitte machten richtig Lust auf mehr.
Als Dritte las uns Anya Omah vor. Bei ihr waren wir besonders still. Sie hatte schon immer eine bezaubernde Art im Vortrag und in ihren Texten.

Jasmin und ich beim Filmen

Nun ging es in großen Schritten nach San Franzisco. Charlotte Taylor las uns aus ihrem neuen Roman San Francisco Millionaires Club – Dan vor.

Neu im Club. Dan … Der hat irgendwas mit Hühnern zu tun. 😉😄👍

Zum Schluss setzte sich Annie Stone auf den heißen Stuhl. Sie las uns aus ihrem Roman Limonadentage etwas über Avery und Cade vor.

Alle klatschten, alle freuten sich, und die Vorstellung fand ein fröhliches Ende. Ich danke den Autorinnen und allen Freunden noch einmal für diesen gelungenen Abend.

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LOVELETTER Convention 2019

Ich habe mich getraut,ich bin tatsächlich nach Berlin gefahren und habe die LoveLetter Convention besucht. Auf der Hinfahrt habe ich zwei nette Studentinnen aus Amsterdam an einer Tankstelle aufgelesen. Sie wollten wie ich nach Berlin. So leisteten sie mir auf der Fahrt Gesellschaft.
Mein Zimmer, über Airbnb gebucht, war in Ordnung und nur fünf Minuten von der U-Bahn entfernt. So beendete ich den Freitag Abend am Alex in einem Café.

Am Samstag klingelte mein Wecker früh. Um acht gab es im Café Moskau den Good Morning Coffee.
Vor den Genuss haben die LLC-Götter das Warten auf den Einlass gelegt. Die Schlange wurde immer länger.

Endlich war es soweit. Wie in der Schule teilten wir uns in drei Haufen und wurden zu je zehn eingelassen. Nach der Registrierung holten wir uns unsere Taschen.

Dann besorgte ich mir einen Kaffee, den ließ ich mir gleich in den Thermo-Becher einfüllen, den Poppy J. Anderson in der Tasche gespendet hatte.
Mit dem Becher in der Hand sah ich sie und Annie Stone bei der Anmeldung.
Natürlich begrüßte ich beide herzlichst.

Poppy J. Anderson

Jede Stunde liefen parallel zehn Veranstaltungen. Am Banner oben könnt ihr sehen, das es wirklich viele Autorinnen waren, die sich aktiv beteiligt haben.
Ich hatte mir für 9:00 Uhr die Lesung von Poppy angekreuzt. In der zweiten Hälfte der Stunde las Jaqueline Vellguth im selben Raum.
Sie las aus ihrem neuesten Roman, Rockstar Love – Ein Song für Alexis. Schon als Poppy die ersten Worte zu ihrer Auswahl formulierte, wusste ich was kommt. Ich hatte das Buch ja gelesen. Am Gelächter im Raum konnte man erkennen, dass eine der Zuhörerinnen ebenso wussten, was kommt.
Gespräche über Toiletten und … misshandelte Staubsauger.
Danke Poppy, für die schöne halbe Stunde, ich lächele in Gedanken daran immer noch.
Klar, am Ende der Zeit musste sie signieren.


Nach einem Apfelsaft stürzte ich mich aufs nächste Thema. Ich wollte schon immer wissen, was für meinen Roman besser ankommt. Die Liebe ohne Ende oder ein One Night Stand. Rose Snow und Karin Lindberg wollten uns das in ihrem Workshop näherbringen.

Es wurde diskutiert und gelacht. Es war eine lustige Runde.

Danach gönnte ich mir eine Kaffee-Pause und suchte nach Ruprecht Frieling. Der Bücherprinz hatte sich von mir überzeugen lassen, zu kommen. Er war sehr gespannt auf die quiekenden chics. Am Ende der Veranstaltung dachte er etwas anders.
Wir fanden uns und besuchten gemeinsam eine Veranstaltung, bei der uns Autorinnen aus Amerika und Kanada über die Romance-Trends in den USA informierten. Hier wurde englisch gesprochen und Jaqueline Vellguth moderierte.

Lara Adrian, Kimberly Brower, Helena Hunting und Cathy Maxwell antworteten auf unsere Fragen. Es war interessant, amerikanische Top-Autorinnen da vor sich sitzen zu haben.
Ob der Trend, Dinos und Aliens in den Romanen zu uns rüber schwappt…Romance mit Dinosauriern will mir nicht in den Kopf.

Eigentlich wollte ich um 12:00 Uhr zu „Lets plot – Wir schreiben einen Liebesroman“, doch der Zutritt wurde mir verweigert. Der Raum war voll.
Ich legte eine Mittagspause ein.

Wildgulasch mit Spätzle, ich ließ es mir schmecken.

Es war sehr warm draußen, bestimmt dreißig Grad. So ging ich in die klimatisierte erste Etage, wo ich auf den Prinzen, ein Geburtstagskind und einige Autorinnen traf.

Rupi bat mich um ein Foto mit Sarah Saxx. Den gefallen tat ich ihm gerne. Hier wurde ich als Fotograf gebraucht.
Das Geburtstagskind, Angelika Kind, bat mich auch um zwei Fotos. T. M. Frazier , Poppy J. Anderson und Annie Stone standen ihr gerne zur Seite.

Dann besuchte ich einen Workshop mit Ellen McCoy. Sehnsuchtsorte, erst der Schauplatz macht die Geschichte perfekt.

Ellen McCoy

Anhand von ihren Covern und den entsprechenden Ausschnitten aus ihren Geschichten erklärte sie uns verständlich, wie wichtig der Ort für eine Geschichte ist.
Zum Beispiel die smarte Geschäftsfrau Liv Archer in Unsäglich verliebt: Alaska wider Willen. Sie wird statt nach New York vom Chef nach Alaska geschickt, um ein marodes Sägewerk zu sanieren. Zuerst der Schock, dann wird ihr die Schönheit der Landschaft gezeigt.
Mit drei Beispielen ist es der Autorin gelungen, uns das Thema des Workshops nahe zu bringen. Ich habe einiges mitgenommen für mich. Danke, Ellen.

Ich traf Ruprecht Frieling wieder und wir besuchten gemeinsam ein Q&A. Fragen und Antworten. Poppy J. Anderson und Daniela Felbermayr stellten sich den Leserinnen und uns. Bevor es losgehen konnte, richtete Rupi das Mikrofon.

Das Publikum hatte viele Fragen und die beiden Autorinnen gaben sich Mühe, alle zu beantworten.

Claudia Siegmann

So in unserem Wissen gestärkt besorgten wir uns etwas zu trinken und schlenderten durch die Gänge. An einem Tisch Erdgeschoss mit dem klangvollen Namen Duschanbe sahen wir eine Frau, die etwas traurig schaute. Wir setzten uns zu ihr und Ruprecht stellte ihr in seiner unnachahmlichen Art Fragen. Sie war auch Autorin und hatte hier ihr Meet&Greet. Da sie Jugendbücher schrieb, hatte sie hier nur wenig Fans.
Claudia Siegmann hieß die Dame und wir hatten eine schöne Zeit beim Plausch über ihre Werke.

Noch ein runder Tisch zum Thema „Du schreibst Schnulzen? – Sind Liebesromane tatsächlich voller Klischees?“ Dann war der erste Tag der LLC vorbei.

Alexandra Schwarting – Emily Bold – Michelle Schrenk – Poppy J. Anderson – Ellen McCoy – Anja Arendt

Moderation: Alexandra Schwarting. Emily Bold, Ellen McCoy, Michelle Schrenk, Anja Arendt und Poppy J. Anderson waren mit dem Klischee überhaupt nicht einverstanden.

Dann war es soweit, ich fuhr die sechs Stationen mit der U-Bahn zu meinem Quartier. Im Zimmer warf ich kurz den Rechner an, um schauen, was so im Rest der Welt los war. Dann wollte ich gerade los, um etwas zu Essen, als mich die Vermieter zu einer Pizza einluden.
Ein gelungener Abend und ich schlief wie ein Prinz.

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Sonntag:

Alles ins Auto packen und zum Café Moskau fahren ging schnell. Vor dem Eingang musste ich heute nicht warten, also ging es gleich zum Kaffee, der war am Morgen wichtig.

9:00 Uhr. Karin Lindberg liest aus ihrem neuen Roman Verrückt nach Mr. Wrong.
Einfach spannend, gut vorgelesen, ein Buch , das ich mir gekauft habe.

Um 10:00 Uhr ging ich ins erste Obergeschoss zu Jaquelline Vellguth. Home sweet Home war die Devise und heißt ihr neues Buch, das am 5. herauskommt.

Was ist es, das uns einen Ort, ein Zimmer, ein Haus heimelig erscheinen lässt. Sie hat das im Internet recherchiert und im Freundeskreis gefragt.
Sie zeigte uns Fotos und spielte Emotionen aus. So zeigte sie uns, worauf wir anspringen als Leser und auf was wir als Autor achten müssen. Die letzten Minuten las sie uns aus dem neuen Roman vor.

Die nächste Station in meinem Programm – eine Runde zum Thema „Romance-Trends Deutschland“.Moderation: J. Vellguth
Ruza Kelava vom LYX Verlag, Annika Hartmann (beHERTBEAT), Caterina Katzer (Planet/Loomlight) und als Autorin Poppy J. Anderson standen dem Publikum Rede und Antwort.

Vor dem Mittagessen besuchten wir noch Michelle Schrenk und Karin Lindberg beim Meet&Great.

Danach saß ich mir Corinna Rindlisbacher und einer ihrer Lektorinnen noch einige Zeit im Innenraum. Wir plauderten über alte Zeiten, seit wann wir uns kennen, wo wir uns schon überall getroffen Haben. Genau der richtige Abschluss vor der Fahrt Heim. Bis zum nächsten Event, das ja schon am Freitag in Essen stattfindet.


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Romance4you in Kempten – Teil 2

Zum Abendbrot gönnte ich mir zwei kleine Burger. Dann machte ich mich frisch und fuhr im Aufzug runter in den Veranstaltungsraum.
Antje Weise und Dana York liefen wie aufgescheuchte Hühner – nur etwas besser gestylt – durch den Raum.
Dann verstand ich, sie hatten zum Beginn des Abends etwas einstudiert. Sie wollten uns unterhalten.

Das gelang ihnen gut, sie zogen alle Register. Wir durften uns am Ende der Darbietung an ihren Gesangs-Stimmen erfreuen.
Dann begann der DJ mit seiner Arbeit.
Ich setzte mich mit meinem Glas Wein an einen Tisch und beobachtete die Gäste. Schön zu sehen, wir waren alle ein bisschen verrückt.

Zuerst wurde beraten, sich an der Bar bedient. Ein Schluck zum Aufwärmen konnte nicht schaden. Gruppen-Selfies wurden versucht, nicht einfach im Dunklen.
Dann begannen die Muskeln zu zucken. Es wurde getanzt und gelacht.

Bei einem Schluck Wein, Sekt oder Wasser erzählten wir uns Geschichten. Die Stimmung war gut, irgendwann brachen die ersten zum Bett auf.


Sonntag

Der Sonntag verlief eher ruhig ohne großes Programm. Autoren und Leserinnen saßen zusammen und ließen den Abend noch einmal an sich vorbeilaufen.
Da gab es Damen mit einem Kater auf der Schulter.
Gegen Mittag rief die Fotografin alle für ein Gruppenfoto auf die Bühne. Bis sich so viele Personen endlich an den richtigen Plätzen befinden, das kann dauern. Lustige Momente waren da vorprogrammiert. Eine silberne 4 ließ Luft, dann hieß es: „Bitte lächeln“.

Einen Programmpunkt hatte der Sonntag doch noch zu bieten.
Jill Deimel, der einzige Mann in der Autoren Clique, stellte sich den Fragen zu seinem Ratgeber „Liebesformel“.
Die Runde war still, alle hörten gebannt zu, als er über sein Buch und das Thema „Glück“ berichtete.
Das Gähnen der Dame lag nicht an seinen Worten, sondern der langen Nacht vorher.

Irgendwann kam auch für mich die Zeit, mich zu verabschieden. „Wir sehen uns“, waren die am meisten gesprochenen Worte.
Danke an alle, es war eine schöne Zeit.

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Romance4you in Kempten – Teil 1

Am Wochenende war ich in Kempten auf der Romance 4 you.

Schon am Freitag Abend hatte die liebe Mareike Dexler für die Fans, die bereits angereist waren, ein Abendessen beim Mexikaner organisiert. Bei Tapas und Tequila stimmten wir uns auf den Samstag ein.
Zum Schluss dachten wir an eine Kollegin, die viel zu früh von uns gegangen ist, und stießen auf sie an.

Der Abend wurde lang und länger. Irgendwann verabschiedete ich mich ins Bett.
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Am nächsten Morgen überraschte mich das Hotel mit einem sehr guten Frühstück. Der Samstag begann hervorragend.

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In der Halle wurden wir von Antje Weise – einer Prinzessin – begrüßt. Sie erklärte uns das Programm, schwenkte ihren Zauberstab und alle Gäste wurden in eine Traumwelt versetzt.

Auf der Bühne lasen uns die Autorinnen aus ihren neuen Büchern vor.
Aufmerksam lauschten wir ihren Worten.

An den Ständen wurden Gespräche geführt und Erinnerungen aufgefrischt. Bücher wechselten den Besitzer und wurden signiert. Einige tranken Sekt, kleine Liköre wurden kredenzt. Ich bekam auch etwas ins Glas und merkte schnell, das hier war eine eingespielte Gemeinschaft.

Ein aufregender Tag. Ich sprach mit Freunden und Autoren, die ich bislang nicht getroffen hatte. Auch unter den Lesern kannte ich einige, neue Freunde kamen hinzu. Das war es, warum ich den weiten Weg von Hannover in Kauf genommen hatte. Spaß mit Freunden und neue Leute kennen zu lernen, es gibt nichts schöneres.

Mit einigen durfte ich Fotos knipsen oder uns fotografieren lassen.
Aurelia Velten und ihr kleiner Begleiter gaben mir als erste grünes Licht.
J.R. König hatte ich schon am Frühstückstisch um ein Selfie gebeten. Wir wohnten in der BigBox, dem Hotel, in dem die Veranstaltung stattfand.
Das Foto mit Antje Weise, die mich schon im Hotel mit einer riesen Umarmung begrüßte, war Pflicht. Natürlich durfte ich auch Ella Green/Dana York in den Arm nehmen.
Als ich das Foto mit Rose Bloom knipste, setzte uns ein fleißiges Bienchen im Hintergrund genannt Peggy Hörner auf. Mit Nora Adams hatte ich viel Spaß. Sie ist, wie fast alle Autorinnen, eine ganz liebe. Allie Kinsley, wie immer lächelnd und freundlich, ließ mich kurz auf ihre Bank. Bei Hailey J. Romanke saß ich des öfteren und quatschte mit ihr und ihrem Mann. Ein guter Platz zum ausruhen und Sekt schlürfen. Ich mag die beiden, die treffe ich wieder irgendwo. Das habe ich mir fest vorgenommen. Thalea Klein ist ja auf vielen Events anzutreffen, ihr hier in Kempten zu begegnen, hat mir gut gefallen.-